Was hilft gegen Skinny Fat?

Was hilft gegen Skinny Fat- Training und Ernährung bei Skinny Fat - Ungesund Zunehmen Fitness Muskelaufbau - Squats, Greens & Proteins

“Skinny Fat” – ich bin mir sicher, viele von euch haben diesen Ausdruck wohl noch nicht gehört. Jedoch kommt euch dieses Phänomen vielleicht sogar bekannter vor, als ihr denkt. Skinny Fat ist ein Begriff für Menschen, die zwar grundsätzlich schlank sind, jedoch oft mit einem kleinen Bäuchlein, schlaffer Haut oder Fettpölsterchen zu kämpfen haben. Vielleicht seid ihr ja selbst in der Situation – heute beantworte ich euch die Frage, was ihr dagegen unternehmen könnt – was hilft gegen Skinny Fat? 

Was hilft gegen Skinny Fat?

Was bedeutet “Skinny Fat”?

Vielleicht kennt ihr es ja selber – euer Gewicht befindet sich im Normalbereich oder sogar etwas darunter, jedoch habt ihr trotzdem das Gefühl, ihr solltet etwas abnehmen, um einen flachen Bauch, Knackpo und straffe Schenkel zu haben. Auch bei mir war es vor etwa zwei Jahren so – ich war untergewichtig, aber von meinem Traumkörper weit weg! Das lag einfach daran, dass ich nach meiner langen Diät zwar viel an Gewicht verloren hatte – jedoch nicht viel des Fetts, sondern eher Muskelmasse. Das ist leider bei vielen Crashdiäten der Fall. Verlust an Muskelmasse bedeutet aber auch, dass das darüberliegende Fettgewebe nicht gestrafft werden kann und man automatisch “dicker” aussieht – obwohl man vielleicht sogar zu dünn ist!

Es gibt auch viele Menschen, die von Natur aus weniger Muskelmasse haben und deshalb zwar sehr schlank wirken, jedoch keinen wirklich sportlich aussehenden Körper haben. Das kann auch tatsächlich auch genetische Faktoren. Ebenso spielen hormonelle Einflüsse eine Rolle – so kann eine Frau, die grundsätzlich schlank ist, plötzlich mit Cellulite und Fettpölsterchen zu kämpfen haben, wenn sie hormonelle Verhütungsmethoden verwendet.

Was hilft gegen Skinny Fat?

Ich weiß noch, als ich mich selber in dieser Situation befand – ich wusste, dass ich untergewichtig war und nicht noch mehr abnehmen wollte, andererseits hatte ich aber keinen Plan, was mir denn anderes übrig blieb. Schließlich muss man ja abnehmen, um gut auszusehen! Oder?

Nein, müsst ihr nicht! Wenn ihr euch in dieser Situation wiederfindet, dann ist eine (weitere) Gewichtsabnahme genau der falsche Weg – gerade, wenn ihr euch bereits im Untergewicht bewegt. Was soll ich denn nun tun, um meinen Traumkörper zu bekommen?

Das Zauberwort lautet Muskeln aufbauen. Es ist die Muskulatur, die dem Körper eine Form verleiht, den Bauch und die Haut straff hält und über die Proportionen entscheidet. Habt ihr während einer Diät (vor allem in einer Crashdiät, die ohne Sport durchgeführt wurde) sehr viel Muskelmasse verloren, dann ist auch ein Teil der Körperform (wie etwa der Knackpo!) damit verloren gegangen. Das gilt auch für Menschen, die prinzipiell dünner gebaut sind, aber mit ihrer Körperform unzufrieden sind!

Also lautet ab sofort die Devise also: Krafttraining, entweder im Fitnessstudio oder zuhause mit dem eigenen Körpergewicht. Wie man als Frau richtig trainieren sollte, um Fortschritte zu sehen, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Wie sollte man sich ernähren?

Solltet ihr euch lange Zeit in einem Kaloriendefizit befunden haben, kann euer Stoffwechsel darunter ziemlich gelitten haben. In meinem letzten Beitrag habe ich Tipps für euch, um ihn wieder anzuregen.

Um speziell gegen das “Skinny Fat”-Phänomen etwas zu unternehmen, heißt es, ab sofort mehr zu essen (und nein, 1500 Kalorien sind nicht genug!). Ihr solltet auf Muskelaufbau abzielen, was bedeutet, dass ihr mindestens isokalorisch oder sogar im Überschuss essen müsst. Das heißt, ihr müsst mindestens gleich viele Kalorien essen, wie ihr verbrennt – oder mehr. Keine Sorge, ihr werdet davon nicht sofort extrem zunehmen und schon gar nicht dick werden – euer Körper braucht die Energie, um gut zu funktionieren!

Ein toller Nebeneffekt des Muskelaufbaus: die Körperproportionen verändern sich. Wird vielleicht euer Po ein wenig größer und euer Rücken ein wenig breiter, wirkt euer Bauch automatisch flacher – und das, obwohl ihr dabei kein Gramm Fett abnehmen müsst!

Und was bringt mir das Ganze?

Von dem ganzen Diät-Wahnsinn wegzukommen und andere Ziele in den Vordergrund zu stellen, kann gerade zu Beginn schwierig sein. Jedoch werdet ihr sofort merken, dass es euch sowohl psychisch als auch körperlich besser geht, wenn ihr beginnt, mehr zu essen. Euer Stoffwechsel wird angekurbelt, ihr habt mehr Energie, eure Haut und Haare werden schöner. Und das sind nur die kurzfristigen Auswirkungen! Langfristig ist natürlich der ästhetische Aspekt sehr schwerwiegend – euer Körper wird gesünder, straffer und stärker!

Außerdem bringt zusätzliche Muskelmasse noch andere Vorteile mit sich. Im Alltag schwere Lasten alleine zu bewegen, im Alter weniger Probleme und Krankheiten des Bewegungsapparates zu haben und ein gut funktionierender Stoffwechsel sind nur ein paar der unzähligen Vorzüge, die euch eine gesund entwickelte Muskulatur bringen.

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Die Take-Away Message

Um dem Skinny Fat-Phänomen entgegen zu wirken, solltet ihr also…

  • genug essen: mindestens isokalorisch, wenn nicht sogar ein wenig im Überschuss
  • Krafttraining betreiben: als Anfänger am besten 3x/Woche
  • über alternative Verhütungsmittel nachdenken: natürlich solltet ihr das mit einem Arzt besprechen, denkt jedoch unbedingt darüber nach, die Pille abzusetzen
  • weniger Ausdauertraining betreiben: natürlich ist Ausdauertraining sehr gesund – jedoch solltet ihr es auf ein normales Ausmaß zurückschrauben, wenn ihr es vorher im Übermaß betrieben habt!

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag ein wenig “aus der Patsche helfen”. Das sage ich deshalb, weil ich mich noch sehr gut daran erinnern kann, wie ratlos ich selbst damals war, als ich vor diesem Problem stand. Ich hätte mir damals jemanden gewünscht, der einfach sagt “iss mehr, trainier anständig und dann kommen die Ergebnisse ganz von selbst!”. Allein wäre ich aber niemals auf diese Lösung gekommen.

Entschuldigt übrigens, dass ich das Wort “Skinny Fat” gewählt und so oft verwendet habe. Selbst hasse ich dieses Wort, weil es sehr abwertend klingt. Jedoch ist mir auch keine passende Übersetzung eingefallen. Ich meine dieses Wort in keiner Weise abwertend oder gar beleidigend, bitte fasst es also auch nicht so auf! 🙂

Habt ihr selbst Erfahrungen mit dem “Skinny Fat” Phänomen? Wie ist es euch damit gegangen? Oder habt ihr vielleicht sogar jetzt damit zu kämpfen?

Bis bald!

Eure Melanie

Was hilft gegen Skinny Fat? Was tun, wenn du zwar normalgewichtig, aber irgendwie trotzdem nicht richtig sportlich bist? Diese Tipps gegen das "Skinny Fat" Phänomen werden dir weiterhelfen! by Squats, Greens & Proteins

Was hilft gegen Skinny Fat? Was tun, wenn du zwar normalgewichtig, aber irgendwie trotzdem nicht richtig sportlich bist? Diese Tipps gegen das "Skinny Fat" Phänomen werden dir weiterhelfen! by Squats, Greens & Proteins

2 Kommentare

  1. […] Gewebe nicht straff, sondern hängend und laff. Orangenhaut und ein unförmiger Körper („skinny fat„) waren die Folge. Die Moral von der Geschicht‘: auf eurem Abnehmweg den Sport nicht […]

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