Welche Supplements ich benutze

Ich liebe und lebe, wie ihr wisst, den Bodybuilding-Lifestyle. Und für alle Skeptiker da draußen: Ja, das geht auch als Veganer – sogar sehr gut.
Somit verwende ich, wie auch viele andere BodybuilderInnen und AthletInnen bestimmte Supplements, die mir das Leben ein wenig erleichtern. In diesem Post möchte ich euch darüber ein wenig mehr erzählen 🙂

Meine Supplements

Eiweiß

Am öftesten wird wohl, gerade in der Fitnessbranche, Eiweiß supplementiert. Auch ich verwende regelmäßig Protein in Pulverform, um auf meinen täglichen Eiweißbedarf zu kommen. Ich finde zwar, dass Proteinpulver nicht unbedingt notwendig ist, weil es auch ohne ziemlich einfach ist, sein Eiweiß hereinzubekommen. Weil ich aber nicht ständig nur von Linsen, Bohnen usw. leben möchte (gerade weil ich Hülsenfrüchte nur schwer verdaue), finde ich Proteinpulver sehr praktisch.

Aber wofür ist das Eiweiß eigentlich gut?

Nicht nur im Kraftsport ist Eiweiß ein wichtiger Nährstoff. Die Aminosäuren, aus denen das Eiweiß besteht, sind für den Körper essentiell. Er braucht sie beispielsweise, um selbst Muskelprotein, Bindegewebe, Enzyme usw. herstellen zu können. Aminosäuren sind wichtig für das Immunsystem, die Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes und zahlreiche andere Funktionen des Körpers. Um die Regeneration meines Körpers nach einer intensiven Trainingseinheit optimal zu unterstützen, benutze ich derzeit Sojaprotein.

Soy Protein
Quelle: www.myprotein.com

Kreatin

Kreatin ist gerade im Kraftsport ein gerne verwendetes Supplement. Die Hälfte des täglichen Kreatinbedarfs kann der Körper selbst in Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse aus den Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin  synthetisieren. Die andere Hälfte muss über die Nahrung zugeführt werden. Kreatin ist aber nur in Fleisch und Fisch enthalten und deshalb für Veganer nicht in der täglichen Ernährung enthalten – weshalb ich täglich 3-4g Kreatinmonohydrat nehme.

Welche Funktion hat Kreatin?

Kreatin wird zu ca. 95% im Muskel gespeichert. Es dient der schnellen Regenerierung von ATP-Vorräten (ATP = Adenosintriphosphat: die Speicherform der Energie, die der Körper beim Abbau von Nährstoffen bildet) aus dem im Muskel gespeicherten Kreatinphosphat und ADP (Adenosindiphosphat). Was das jetzt bringt? Wird der Muskel stark beansprucht, so verbraucht er seine vorhandenen Energievorräte, also ATP, sehr schnell. Bei Maximalkrafttraining z.B. (also Training mit nur einer Wiederholung) sind die ATP-Vorräte schon nach 1-3 Sekunden aufgebraucht. Ist jedoch im Muskel genügend Kreatin enthalten, so kann dieses helfen, weiteres ATP “herzustellen”, das als weitere Energie zur Verfügung steht. Somit kann über einen längeren Leistungszeitraum Energie bereitgestellt werden. Insgesamt kann also mit höherer Intensität trainiert werden.

Creapure
Quelle: www.myprotein.com

Beta Alanin

Beta Alanin verwende ich zwar nicht täglich, jedoch trotzdem sehr gerne. Die Kraftsportler unter euch werden diese Aminosäure vielleicht schon kennen, weil sie beispielsweise auch in Pre-Workout-Produkten sehr gerne verwendet wird. Bei regelmäßiger Einnahme verzögert es die Übersäuerung des Muskels, wodurch man im Training ein paar Wiederholungen mehr schafft – gerade bei Supersätzen, Dropsätzen usw ist das sinnvoll, weil die Wirkung von Beta Alanin erst nach etwa 40 Sekunden Belastung einsetzt. Weil ich es aber nur selten verwende, habe ich in dieser Hinsicht (noch) keine Erfahrungen. Ich verwende es eigentlich mehr wegen seiner Nebenwirkung: dem Gefühl, richtig aufgekratzt zu sein – sodass man sich im Training vollkommen auspowern möchte.
Sportliche Leistungsfähigkeit sollte meiner Meinung nach keinesfalls auf Nahrungsergänzungsmitteln basieren. Dennoch macht es ab zu zu Spaß, im Training einen kleinen Boost zu haben, um ein paar neue Reize setzen zu können.

Beta Alanine
Quelle: www.myprotein.com

Zink

Zink ist unter anderem wichtig für die Zellteilung, die Eiweißsynthese und das Immunsystem. Ich nehme öfter Zinktabletten, weil ich merke, dass es meiner Haut gut tut – das liegt an seiner entzündungshemmenden Wirkung (weshalb es auch bei schwerer Akne etc. hilfreich ist!). Sowohl Sportler als auch Veganer sind Risikogruppen, was Zinkmangel betrifft, weil Zink durch die Ernährungsumstände (viel Phytinsäure wird aufgrund der pflanzlichen Ernährung aufgenommen, was die Zinkaufnahme einschränkt) schwerer aufgenommen und durch Schweiß ausgeschieden wird. Weil ich in beide diese Gruppen hineinfalle, möchte ich auf Nummer sicher gehen und achte sehr auf meine Zinkzufuhr.

Zinc
Quelle: www.myprotein.com

Sämtliche Supplemente, die ich im Moment verwende, sind von MyProtein. Ich habe bereits einige Supplementhersteller ausprobiert und bin bisher mit dem Preis-Leistungsverhältnis von MP am zufriedensten. Was ich als nächstes noch probieren möchte, ist Zec+. Hat jemand von euch Erfahrung mit dieser Marke oder kann mir noch andere empfehlen? Was verwendet ihr? 🙂

Bis bald,

eure Melanie

1 Kommentar

  1. […] nach nichts gegen einen Messlöffel Sojaprotein ab und an, um auf mein Eiweiß zu kommen. Wie im Supplements I Use Post bereits erklärt, verwende ich Sojaproteinisolat von MyProtein. Die Werte sind sehr […]

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