Meine Abnehmgeschichte – Diät, Essstörung, Gewichtszunahme

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Ich habe schon ewig überlegt, ob und wann ich diesen Beitrag verfassen soll. Ich wusste nicht recht, ob es jemanden interessieren wird oder wie die Reaktionen darauf sein würden. Meine Abnehmgeschichte ist ein Thema, über das ich eigentlich sehr gerne spreche – wenn auch mit einem flauen Gefühl im Magen, weil der Großteil dieses Weges nicht gerade einfach war. Das ist die ganze Geschichte über meine Fitness-Laufbahn.

Eines vorweg: dieser Beitrag soll nicht dazu dienen, jemandem ein Vorbild zu sein, und ich möchte nicht, dass ihr den selben Weg einschlagt wie ich, nur weil es “funktioniert” hat. Ich hatte aufgrund meiner Entscheidungen sehr viele Tiefs, Rückschläge und habe Dinge gemacht, auf die ich nicht stolz bin. Dieser Beitrag soll vielmehr dazu dienen, dass viele von euch sehen können, dass ihr vielleicht nicht die einzigen seid, die solche Dinge durchleben. Dass es viele Frauen (und auch Männer!) gibt, die das selbe durchmachen oder durchgemacht haben wie ihr. Dass ihr damit nicht alleine seid.

Dieser Beitrag ist extrem lang geworden, da ich alles genau so stehen gelassen habe, wie es anfangs geschrieben wurde. Es ist mir wichtig, dass ihr meinen Gedanken folgen könnt. Dass ich nichts auslasse. Jede einzelne “Station” dieses Weges ist für sich sehr wichtig – ich musste tatsächlich schon einiges weglassen, weil dieser Beitrag sonst noch viel länger geworden wäre.

Meine Abnehmgeschichte

Ich war immer schon unsportlich. Als Kind war ich im Turnunterricht immer diejenige, die am kürzesten laufen konnte, bei der ersten Liegestütze zusammenbrach und sich so gut es ging davor gedrückt hat. Ich war zwar nie krankhaft übergewichtig, jedoch habe ich immer einen Bauch vor mir hergetragen. Andere Kinder in meinem Alter haben es mich spüren lassen, dass ich nicht gerade schlank war. Verletzende Worte wie “Fettsack” fielen nicht nur einmal. Ich kann mich noch erinnern, als ich etwa 7 Jahre alt war – in diesem Alter habe ich mich das erste Mal für meinen Körper geschämt, weil ich mich zu dick gefühlt habe.

Seitdem hat das eigentlich nie wieder aufgehört. Ich traute mir nie, einen Bikini anzuziehen, weil ich “zu dick” war. Ich habe mich davor gedrückt, mit zum Schwimmunterricht zu gehen – obwohl mir das Schwimmen an sich eigentlich immer Spaß gemacht hat. Die Angst, ausgelacht zu werden, war aber größer.

Die Jugendzeit

Im Alter von 15 Jahren habe ich dann das erste Mal (wenn auch ungewollt) ein wenig abgenommen. Im Sommer war ich viel unterwegs, habe total vergessen, zu essen, und bewegte mich viel. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben das Gefühl, ein wenig schlanker zu sein. Im Herbst begann ich dann, die Pille zu nehmen – dann ging der Spaß erst richtig los.

Wie das mit der Pille eben so ist, nahm ich ein paar Kilogramm zu und litt bereits an relativ starker Cellulite. Das eine oder andere Mal hörte ich auch von außen, dass man diese klar sehen konnte – ich glaube aber nicht, dass die Personen, die das gesagt haben, sich darüber im Klaren waren, wie verletzend das für mich war. Dass ich teilweise nackt vor dem Spiegel stand und weinte, weil ich mich viel zu dick fühlte, wusste damals niemand.

Die Zeit verging, ich fing an, auszugehen und Unmengen an Alkohol zu trinken. Ich wurde von Tag zu Tag unglücklicher mit mir selbst, meinem Körper und den Umständen. Allerdings war mir nie richtig bewusst, dass ich dagegen etwas unternehmen konnte – ich war überzeugt, ich hätte sowieso nicht genug Willensstärke, das ganze durch zu ziehen.

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Mein “Vorher” Bild – Anfang 2014

Jänner 2014 – Also fing ich an, abzunehmen

Als ich 16 1/2 war, war ich in etwa am Tiefpunkt angelangt. Es ging mir richtig schlecht, auch wenn ich gar nicht so recht wusste, warum. Natürlich spielte das eigene Körperbild dabei eine riesige Rolle. Deshalb habe ich, von einem Tag auf den anderen, beschlossen, 10 Kilo abzunehmen. Ich wusste damals nicht mal, wie viel ich eigentlich wog, weil wir keine Waage zuhause hatten – aber ich wollte 10 Kilo abnehmen. Ich hatte ein genaues Bild im Kopf, wie mein Körper aussehen würde, wenn ich dann schlank war – das würde sich mit 10 Kilo schon irgendwie ausgehen.

Also begann ich, Sport zu treiben. Sechs Mal pro Woche. Drei Home Workouts (YouTube Videos sei dank) und drei Outdoor-Läufe. Sonntags hatte ich Pause. Außerdem fing ich an, gesünder zu essen. Ich wusste noch gar nicht so recht, was gesund essen eigentlich heißt – aber ich habe einfach mal angefangen, mehr Gemüse, fettarmes Fleisch und Joghurt zu essen. Übrigens habe ich mir damals Kakao und Zucker in’s Joghurt gemischt, weil ich mir dachte, es sei immer noch gesünder, als einen Schokopudding zu essen. Aber okay, es hat funktioniert, und ich habe dazu gelernt.

Irgendwo hatte ich einmal gelesen, dass es helfen würde, sich aufzuschreiben, was man isst – also fing ich an, Tagebuch zu führen und jeden Bissen aufzuschreiben. Erst harmloser, dann genauer, irgendwann akribisch abgewogen und mit Kalorienanzahl. Daneben malte ich mir immer kleine Smileys – lächelnd, wenn ich “gut” gegessen hatte, “traurig”, wenn ich “zuviel” gegessen hatte. Und irgendwann machte ich meine Laune nur noch davon abhängig, wie viel und wie “gut” ich gegessen hatte.Meine Abnehmgeschichte - Abnehmen Essstörung Zunehmen - Squats, Greens & Proteins

Sommer 2014 – Als nichts mehr half

Damit nahm ich Schritt für Schritt immer mehr ab (ich wog mich auf der Waage meines damaligen Freundes, jedes Wochenende, wenn ich dort war – angefangen habe ich mit 66 oder 67 Kilogramm). Ich war dann irgendwann bei 56 Kilo, also 10 Kilogramm weniger, angelangt. Aber ich sah bei weitem noch nicht so aus, wie ich es gerne hätte. Meine Haut hängte, alles war schlaff und blass, und ich hatte noch immer mein verhasstes Bäuchlein. Ich war noch immer “zu fett”. Dass man damals schon jeden einzelnen Knochen meiner Wirbelsäule durchsehen konnte, war mir egal, ich wollte einfach meinen definierten Bauch haben.

Irgendwo war mir schon bewusst, dass weiter abnehmen wohl nicht viel bringen würde, aber was sollte ich denn tun? Ich konnte schließlich nicht wieder zunehmen, das würde ja nichts bringen. Ich wusste ja schon, dass ich mit 60 Kilo “noch schlechter” aussah. Außerdem hatte ich bereits so viele Komplimente für meine schlankere Figur bekommen, das konnte ich nicht einfach so aufgeben. Ich bekam endlich, zum ersten Mal, Anerkennung für mein Aussehen.

Also aß ich weniger, und weniger, und weniger. 900 Kalorien am Tag mussten reichen. Ich habe damals peinlich genau meine Kalorien gezählt – sogar Zimt, Kaffee und Tee wurden in die App eingegeben (was übrigens insgesamt in etwa 5-6 Kalorien ausmachte). In diesem Sommer hatte ich übrigens einen Job, der körperlich sehr anstrengend war – was dazu führte, dass ich nochmal einiges abnahm. Der Preis dafür war hoch – Kreislaufkollaps in der Frühschicht, keine Zeit und Nerven für sonstige Dinge. Ich musste sogar eine Woche früher aufhören zu arbeiten, weil es körperlich einfach nicht mehr ging. Damals war mir aber nicht bewusst, was ich meinem Körper dabei eigentlich angetan habe.

Im August meldete ich mich im Fitnessstudio an. So begann ich zumindest, Spaß am Sport zu finden – auch, wenn ich eigentlich noch keine Ahnung hatte, was ich da eigentlich tat und worauf ich achten musste. Ich war kompletter Anfänger, aber ich war gerne dort. Das Gym war mein “Safe Space”, wo ich meine Ruhe vor dem realen Leben, dem Essen und allen Menschen hatte.

Ich litt damals auch unter extremen Heißhungerattacken (was ja auch irgendwo klar war). Jedes Mal, wenn ich einer solchen Heißhungerattacke nachgab, fühlte ich mich extrem schlecht, schuldig und hatte quasi versagt.

Das wohl schlimmste an der Sache war aber, was ich mir damals wünschte. Ich sah mir auf Instagram und Co. Bilder von Magersüchtigen an, und wünschte mir nichts sehnlicher, als auch so dünn sein zu können. Ich bewunderte ihre Disziplin und fühlte mich selbst wahnsinnig schlecht, weil ich nicht so sein konnte.

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In meinen Augen war ich zu dick

Herbst und Winter 2014 – Schulbeginn

Als die Schule, und das für mich letzte Schuljahr, wieder angefangen hatte, wog ich so wenig wie nie zuvor. Einerseits bekam ich dafür viele Komplimente. Andererseits auch besorgte Blicke – sogar mein Klassenvorstand nahm mich damals zur Seite und fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Ich setzte mein Lächeln auf, sagte, ich wolle nun sowieso nicht weiter abnehmen, und das wurde mir in den meisten Fällen, so auch dann, abgekauft. Dass ich aber Angst vor dem Essen hatte, nur meine getrackten Mahlzeiten aß, nie mit jemandem ausging, aus Angst, essen zu müssen und mich dabei immer noch “zu fett” fühlte, sagte ich selbstverständlich nicht. Damals war ich bereits so dünn, dass ich vom längeren Sitzen blaue Flecken am Rücken bekam – weil die Knochen so durchdrückten.

Im Winter ging der ganze Spaß in etwa so weiter. Ich nahm nicht mehr ab, aß kaum, hatte Heißhungerattacken, stopfte mich voll, fühlte mich schlecht und aß dann wieder nicht. Das einzige, was sich veränderte, war, dass ich mich weiter und weiter von allen Menschen in meinem Umfeld entfernte. Jeder, der mir etwas “dreinreden” wollte, wurde abserviert. Ich wollte niemanden, der sich in meine Gewichtsabnahme einmischte, in meinem Leben haben. Ich wollte diesen Kampf alleine führen, alleine gewinnen.

Langsam begann ich dann, mich mehr mit der Thematik Ernährung zu beschäftigen, da mir ja irgendwo bewusst war, dass ich so nicht weiter kommen würde. Damals habe ich auch zum ersten Mal mit meinem jetzigen Freund gesprochen, der selbst trainierte und für mich ein großes Vorbild war. Er trainierte schon damals im selben Studio wie ich. Er sagte zu mir, dass ich mit so wenig Essen nicht weit kommen würde und dass ich, wenn ich im Kraftsport etwas erreichen wollte, meine Ernährung ändern müsse. Übrigens erstellte er mir auch meinen ersten Trainingsplan, an den ich mich tatsächlich monatelang hielt.

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Mit etwa 52 Kilo war ich hier am leichtesten – bitte beachtet meine Arme

Frühjahr 2015

Eine Weile ging das Ganze noch so weiter. Ich hatte das “wenig essen” schon sowas von satt, ich wollte endlich Erfolge sehen, wusste aber trotzdem nicht recht, was ich tun sollte. Ehrlich gesagt war ich sogar schon sehr wütend auf die ganze Diät-Thematik, weil sich einfach nichts mehr tat. Mir wurde immer klarer, dass ich nicht weiter so wenig essen konnte, auch wenn es mir sehr viel mehr Überwindung kostete, als es jetzt vielleicht wirken mag.

Im Februar, nach unserem Maturaball (= Abiball) beschloss ich radikal, einfach auf alles zu scheißen. Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber genau so sah mein Beschluss damals aus. “Scheiß drauf, anders geht ja sowieso nichts weiter, irgendwas muss sich ändern.” Also erhöhte ich meine Kalorien drastisch. Ich hatte mir vorgenommen, es langsam zu tun, aber ich hatte einfach keine Geduld mehr. Die Wut, die sich schon aufgestaut hatte, konnte ich dank der zusätzlichen Energie endlich im Training umsetzen, anstatt sie an meinem Körper auszulassen.

Ein Klassenkollege von mir sagte damals, zirka im März, zu mir: “Weißt du, Melli, wenn du noch weiter abnimmst, brichst du noch ab.”. Ich glaube, er weiß bis heute nicht, dass er damit wirklich etwas in mir bewirkt hat. Ich sah das “zu dünn sein” nicht mehr als Kompliment, sondern wusste, dass ich etwas dagegen tun musste. Irgendwie hat mir das nochmal Energie gegeben, und mich überzeugt, dass ich auf dem richtigen Weg war. Dass zunehmen die einzige richtige Methode war.

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Und dann…

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es ab dann leicht war. Oft genug hatte ich damit zu kämpfen, dass die Waage langsam aber stetig nach oben ging. Ich wusste, dass ich deshalb nicht zwangsweise “fett werden” würde, sondern dass ich Muskeln aufbaue. Das erleichterte es zumindest ein bisschen. Ich musste lernen, normal zu essen. Lernen, mich nicht alle paar Minuten vor den Spiegel und auf die Waage zu stellen. Lernen, mich nicht mit anderen zu vergleichen. Vor allem aber musste ich lernen, mich selbst bedingungslos zu lieben – egal, ob ich nun 65 oder 55 Kilo habe.

Jetzt, über zwei Jahre nach diesem Entschluss, wiege ich 63 Kilo. Ich hatte also 14 Kilo ab- und 11 wieder zugenommen. Einfach war es nicht, aber ich muss ehrlich sagen, es war die beste Entscheidung meines Lebens. Eine komplett normale Beziehung zum Essen zu entwickeln ist extrem schwierig, und ob es mir bis heute zu 100 Prozent gelungen ist, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass es besser geworden ist – denn vor einem Jahr habe ich noch geweint, weil ich “keine Kalorien mehr frei hatte”. Heute esse ich was, wann und so viel ich will, und komme damit klar.

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Als ich begonnen habe, mehr zu essen – wie ihr seht, konnte ich gut Muskeln aufbauen
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Meine Entwicklung 2016 – 2017 – mit viel Essen, Spaß am Training und mehr Lebensfreude als je zuvor

Hatte ich eine Essstörung?

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Ich wusste, dass etwas mit mir nicht stimmt, dass das nicht normal ist. Aber ich war doch nicht krankhaft untergewichtig, ich aß doch noch genug, ich war doch nicht krank? Ich weiß nicht, ob man das, was ich hatte, als Essstörung bezeichnen kann. Das tut aber auch nichts zur Sache. Es ging mir nicht gut, und es hatte mit dem Essen und meinem Körperbild zu tun. Nennt es Essstörung oder nicht, es kommt auf dasselbe raus – es wäre sinnvoll gewesen, wenn ich mir Hilfe gesucht hätte.

Warum ich euch das alles erzähle?

Ich bin glücklicher als je zuvor. Ich bin stark, körperlich und seelisch. Sport mache ich, weil es mir Spaß macht und ich eine Leistung erbringen will, nicht als Mittel zum Zweck. Und – ich habe gelernt, dass eine perfekte Figur nicht das einzige ist, was im Leben zählt. Ja, ich weiß, wie abgedroschen dieser Satz ist – aber es stimmt nun mal.

Es gibt viele Mädchen und Frauen da draußen, von denen ich weiß, dass es ihnen genau so geht. Die wissen, dass ihre Beziehung zum Essen nicht normal ist – aber sich nicht “krank genug” fühlen, um sich Hilfe zu suchen. Im Nachhinein gesehen wünsche ich mir, ich hätte mir Hilfe gesucht – denn ich habe es riskiert, ernsthaft in etwas viel viel schlimmeres hineinzurutschen.

Liebe Frauen und Mädels… Dass ihr keinen BMI von 15 habt oder ihr nicht nach jedem Essen auf die Toilette lauft, um zu erbrechen, heißt nicht, dass ihr nicht krank genug seid, um euch Hilfe zu suchen. Wenn ihr das Gefühl habt, etwas stimmt nicht, und ihr wisst nicht, was es ist – dann bitte, bitte sucht euch Hilfe, bevor es schlimmer wird. Krankhaftes Kalorien tracken, Angst vor einer Gewichtszunahme oder dem Auswärts essen sind ernst zu nehmende Zeichen. Bitte, bitte ignoriert diese nicht. Es geht um eure Gesundheit, euren Körper, eure Lebensfreude – lasst euch das nicht von Diäten, einem gestörten Essverhalten oder exzessivem Sport wegnehmen.

Wenn ihr das Gefühl habt, euch mit diesem Text identifizieren zu können, dann bitte sucht euch Unterstützung. Egal ob von Eltern, Freunden, einem Arzt, anderen Bezugspersonen oder anonym über eine Essstörungs Hotline. 

Die Wiener Essstörungs Hotline erreicht ihr hier: http://www.essstoerungshotline.at/hotline/ – 0800 20 11 20

Entschuldigt bitte, dass dieser Beitrag so lang geworden ist. Es ist mir wichtig, wirklich jede einzelne dieser “Etappen” zu erwähnen. Oft gibt es für viele Leute nur ein vorher-nachher – was aber dazwischen passiert, ist viel viel wichtiger. Vielen, vielen Dank, wenn du bis hierhin gelesen hast. <3

Bis bald,

eure Melanie

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So sehe ich heute aus. Mein Körper ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber das muss er auch nicht sein. Ich bin glücklich, gesund und stark – und das ist das wichtigste.

5 Kommentare

  1. Alexandra sagt: Antworten

    Wow, Respekt!

  2. Liebe Melanie,

    ich finde es unglaublich mutig von dir, diesen Bericht zu veröffentlichen – und möchte dir an dieser Stelle meinen tiefsten Respekt dafür aussprechen.

    Ich kenne das Problem mit Abnehmen, das schnell mal in einer Essstörung landen kann, selbst sehr gut und habe diese glücklicherweise (nach einigen krassen Tiefpunkten) ebenfalls hinter mir gelassen.
    Solche Geschichten müssen wir viel mehr erzählen – denn sie betreffen nicht nur einen kleinen Teil der Bevölkerung, sondern nahezu fast jedes Mädchen und jede Frau (nicht das Thema Essstörung generell, wohl aber die Zweifel und Selbstkritik an der eigenen Figur).

    Danke, dass du dem hier eine Plattform gibst und anderen Menschen versuchst zu zeigen, wie es anders (und richtiger) gehen kann und sollte!

    Liebe Grüße und dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg!
    Jenni

  3. Liebe Melanie,
    ich möchte mich der lieben Jenni gerne anschließen und Dir meinen vollsten Respekt für diesen mutigen Beitrag aussprechen. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht einfach ist, so viel Persönliches öffentlich zu machen. Auch mir sind diese Probleme nicht unbekannt. Mir hat der Sport (vor allem auch Kraftsport) sehr geholfen, mich und meinen Körper zu akzeptieren und wertzuschätzen.
    Mach weiter so, ich wünsch Dir viel Erfolg, Liebe Grüße
    Sharon

  4. Edith sagt: Antworten

    Hi, darf ich fragen ob du die Pille mittlerweile noch nimmst? Hatte das Gefühl die hat sich bei mir sehr schlecht auf den Muskelaufbau ausgewirkt (hatte aber auch ein hochdosierte). Würde sie eigentlich gerne wieder nehmen, habe aber Angst meine Erfolge gehen dann flöten 🙂

    1. Hi Edith!
      Natürlich – mittlerweile nehme ich sie nicht mehr, ich habe sie im April 2016 endgültig abgesetzt. Seither konnte ich großartige Erfolge im Kraftsport verzeichnen.
      In näherer Zukunft werde ich auf die Pillenthematik in einem eigenen Beitrag eingehen – und somit auch über meine Erfahrungen damit 🙂
      Liebe Grüße!
      Melanie

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