5 Dinge, die passiert sind, als ich vegan wurde

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Ich wurde schon oft darauf angesprochen, welche Veränderungen ich denn gemerkt habe, als ich komplett auf vegan umgestellt habe. Das waren ziemlich viele, sodass die Antwort dann immer relativ lang ausfällt. Also zeige ich euch heute ganz kompakt zusammengefasst 5 Dinge, die passiert sind, als ich vegan wurde!

Dass ich seit fast zwei Jahren völlig vegan lebe, wissen zwar wahrscheinlich die meisten von euch, allerdings versuche ich immer, es nicht an die große Glocke zu hängen. Das hat verschiedene Gründe. Einerseits möchte ich nicht von allen sofort den “Veganer”-Stempel bekommen – ich bin viel mehr als nur Veganerin, und möchte nicht nur damit assoziiert werden. Andererseits ist es mir auch wichtig, nicht das Vorurteil gegenüber Veganern zu bestätigen, dass sie es einem ständig unter die Nase reiben müssen. Das tun wir nämlich nicht! 😛

Allerdings möchte ich heute dennoch ein wenig auf das Thema eingehen – immerhin ist das vegan sein dennoch ein großer Teil meines Lebens und spiegelt sich auch in meinen Rezepten wider. Auch die Frage nach meinen (vor allem körperlichen) Veränderungen, die mir oft gestellt wird, soll damit vollständig beantwortet werden. Also, los geht’s!

(Nur um kurz eines klar zu stellen – ich beziehe mich in diesem Artikel nur auf die vegane Ernährung.)

Das Bild ist ein richtiger Schnappschuss… aber ich mag es total gern 🙂

5 Dinge, die passiert sind, als ich vegan wurde

1 // Meine Haut wurde besser

Auch wenn meine Haut derzeit wieder eine Katastrophe ist (was aber vollkommen andere Gründe hat, auf die ich zumindest hier nicht eingehen möchte), hat die vegane Ernährung mir gerade zu Beginn hier sehr weiter geholfen. Vorher habe ich sehr viele Milchprodukte konsumiert – als ich das eingestellt habe, wurde meine Haut klarer und strahlender. Das ist dann auch sehr lange so geblieben.

2 // Meine Haare und Nägel wachsen schneller

Ich muss dazu sagen, was meine Haare und Nägel betrifft, bin ich wirklich gesegnet. Sie sind immer schon sehr schnell gewachsen und haben sich schnell von Schäden erholt – nichtmal das viele Färben meiner Haare konnte sie zerstören 😛 Allerdings hat sich das noch mal verbessert, seit ich vegan lebe. Ich komme mit dem Nägel- und Haare schneiden gar nicht mehr nach.

3 // Mein Eisenmangel verschwand

Kurze Vorgeschichte: bevor ich vegan wurde, war ich bereits 9 Monate Vegetarierin. Dabei hatte ich einen ziemlichen Eisenmangel entwickelt. Dieser ist nur verschwunden, als ich Eisentabletten genommen habe. An meiner Ernährung habe ich aber nichts geändert (mein Arzt hatte mir nicht mal eisenreiche Nahrungsmittel empfohlen, was ich im Nachhinein sowieso bedenklich finde). Seit ich vegan bin, hatte ich kein einziges mehr mit Eisenmangel zu kämpfen – ganz ohne Nahrungsergänzungsmittel. Der Grund dafür? Die vielen Milchprodukte, die ich noch verzehrt habe, wirkten als “Eisenfänger”, sodass ich nicht nur kaum eines konsumierte, sondern auch fast keines aufnehmen konnte. Das Problem habe ich jetzt nicht mehr 🙂

4 // Meine Verdauung funktioniert

Und ja, sie funktioniert. Ich will jetzt nicht mal sagen, sie funktioniert “besser” – denn vorher war die eine einzige Katastrophe. 😀

Es hat eine Weile gedauert, und anfangs war mein Verdauungssystem mit den zusätzlichen Ballaststoffen und dem hohen Nahrungsvolumen richtig überfordert. Schließlich habe ich angefangen, sehr viele Hülsenfrüchte zu essen – was sich seeehr auf die Verdaaung auswirkt (ihr kennt das sicher). Nach einigen Monaten jedoch haben sich auch die letzten Darmbakterien an das zusätzliche Futter gewöhnt. Seitdem funktioniert meine Verdauung besser denn je – ich habe gar keine Probleme mehr.

5 // Ich habe zugenommen

Viele von euch werden sich vielleicht denken – wiiiie jetzt, Veganer sind doch alle so dünn? Wie kann man denn bitte von der veganen Ernährung zunehmen? Dass ich davon zugenommen habe, hat einen bestimmten Grund – ich wollte zunehmen. Ich war untergewichtig und wollte Muskelmasse aufbauen – das habe ich auch mit der veganen Ernährung geschafft. Das heißt natürlich nicht, dass vegan sein dick macht! Schlussendlich hängt alles von der zugeführten Kalorienanzahl ab – und ist diese höher als der tägliche Kalorienverbrauch, nimmt man nunmal zu. Egal ob diese Kalorien vegan zugeführt wurden oder nicht!

Ich bin mittlerweile übrigens bei einem sehr gesunden Gewicht angelangt, dass ich mühelos halte. Ganz ohne Kalorien zählen und co., obwohl ich eine Menge esse (wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, ich esse wohl um die 2700 Kalorien pro Tag – mal mehr, mal weniger). Wie ich das mache, erzähle ich euch in einem anderen Beitrag 😉

Das waren sie, die 5 größten Veränderungen, die ich beim vegan werden durchgemacht habe. Für mich waren es nur positive Veränderungen, und ich würde auch keine davon rückgängig machen wollen! Ernährt ihr euch vielleicht auch vegan? Welche Veränderungen habt ihr bemerkt?

Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen – lasst mir gerne ein Kommentar da!

Bis bald,

eure Melanie

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8 Kommentare

  1. Margo sagt: Antworten

    Mein jahrelanger Heuschnupfen war weg

    1. Hi Margo,
      oh das freut mich für dich! 🙂
      Ganz liebe Grüße!

  2. Hey 🙂
    Punkt 4 kann ich nur bestätigen. 😀 Ansonsten habe ich zumindest bewusst nicht so viele gravierende körperliche Veränderungen festgestellt. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich schon jahrelang vegetarisch ernährt und kaum Milchprodukte zu mir genommen hatte, dank Lactoseintoleranz. Das mit den Haaren könnte allerdings sein, ich habe das Gefühl, der Ansatz kommt inzwischen schneller wieder zum Vorschein. Da sie aber in den Spitzen splissen, schneide ich da regelmäßig was ab, sodass sie insgesamt nicht länger werden.^^
    Der Heuschnupfen ist bei mir leider kein bisschen besser geworden. Schade.

    Mir sind vor allem auch Veränderungen dahingehend aufgefallen, wie die Mitmenschen darauf reagieren – auch wenn man kein großes Ding draus macht, bekommen die es ja früher oder später mit. Ich habe gerade auch einen Blogpost über meine veganen Anfänge und Reaktionen geschrieben: http://www.blitzlichtglitzer.de/2017/04/vegan-die-sanfte-tour.html
    Vielleicht interessiert Dich das auch. 🙂

    Alles Liebe,
    Lucia

    1. Hallo Lucia,
      ich verstehe, dann bist du quasi schleichend vegan geworden – da kann ich mir vorstellen, dass die körperlichen Auswirkungen nicht so drastisch sind wie bei einer radikalen Umstellung, haha!

      Da hast du aber vollkommen recht – da werde ich gerne vorbeischauen 🙂
      Ganz liebe Grüße!

  3. Ich habe auch zwei Jahre lang vegan gelebt. Aber gesundheitliche Vorteile habe ich gar keine gehabt, sondern teilweise mehr Probleme bekommen. Durch die sehr ballaststoffreiche Ernährung ist meine Verdauung schlechter geworden….
    Ich hatte auch immer das Problem nie richtig satt zu werden. Ich konnte riesige Schüsseln mit Reis, Gemüse und Avocado essen, aber eine Stunde später hätte ich das gleiche nochmal essen können….
    Ich hatte auch das Gefühl, langfristig meinen Nährstoffbedarf nicht wirklich gerecht zu werden.

    Lg, Nela
    http://www.squatting-nela.de

  4. Ein sehr Interessanter Beitrag zu dem Veganen leben. Ich selbst habe auch schon des öfteren darüber nachgedacht eine Zeit lang meine Ernährung umzustellen auf Vegan aber habe mich damit noch nie beschäftigt. Grüße Konstantin

  5. XmillaX sagt: Antworten

    Hallo 🙂

    ich würde mich gerne auch so ernähren alleine weil ich Diabetikerin bin und das diesbezüglich schon viel bringen kann.
    Ich fände es schön, wenn mir jemand Mal einige Gerichte zukommen lassen könnte .

    Mein Problem ist nur, das ich kein Gemüsefan bin – aber da werde ich wohl nicht drum rumkommen

    1. Hallihallo,
      absolut, das würde dir mit Sicherheit sehr helfen! Ich bin natürlich kein Arzt, habe jedoch von vielen Fällen gehört, in denen eine pflanzliche Ernährung positive Auswirkungen auf Diabetes hatten.
      Schau mal in meinen Rezept-Rubriken, vielleicht ist da das eine oder andere für dich dabei:
      Herzhafte Rezepte: http://squatsgreensproteins.de/category/rezept/herzhaft/
      Süße Rezepte: http://squatsgreensproteins.de/category/rezept/suess/
      Backrezepte: http://squatsgreensproteins.de/category/rezept/backen/
      Snacks: http://squatsgreensproteins.de/category/rezept/snacks/

      Was das Gemüse betrifft – du kannst ja mit “süßen” Gemüsesorten wie Karotten etc. anfangen, oder versuchen, sie in “normale” Gerichte unterzumischen. Das funktioniert meistens! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Melanie

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