Du brauchst keinen Montag und keinen Monats- oder Jahresbeginn, um dein Leben zu verändern. Alles was du brauchst, ist ein neuer Mindset. Welche Mindsets dich aber deine sportlichen Erfolge kosten können, zeige ich dir jetzt.

Motivation, Disziplin, Konsequenz – alles Kopfsache

Die größte Veränderung, die ich in meinem Leben bisher durchgemacht habe, war keine körperliche. Es war meine Einstellung, die sich mit jedem Tag meiner kleinen „Fitness Journey“ verändert hat. Diese Entwicklung war für mich unglaublich wichtig – eine positive Einstellung gegenüber mir selbst und allem rund um mich herum hat mein Leben verändert.

Ich war früher ein sehr negativer, pessimistischer Mensch. Ich habe mir tagtäglich eingeredet, wie schlecht ich denn nicht sei, dass ich nichts könne, habe mich selbst heruntergemacht – aber dennoch erwartet, dass ich mit einem solchen Mindset ein positives, erfolgreiches Leben führen kann.

Heute bin ich optimistisch, motiviert und blicke positiv in die Zukunft. Das habe ich geschafft, indem ich negative „Mantras“ in meinem Alltag durch positive ersetzt habe. Die 15 Mindsets, die ich dir gleich zeigen werde, haben mich immer begleitet – bis ich 15 Alternativen gefunden habe, die mich positiver durch’s Leben gehen lassen. Diese möchte ich dir jetzt zeigen, damit auch du dein Leben zum Positiven verändern kannst!

15 Mindsets, die dir deine sportlichen Erfolge kosten - Motivation & Mentalität - Fitnessblog Squats, Greens & Proteins

15 Mindsets, die dich deine sportlichen Erfolge kosten – und 15 bessere Alternativen

1 // „Das ist mir zu schwer!“

Überlege nochmal – ist deine Aufgabe wirklich unlösbar? Welche Fähigkeiten brauchst du, um sie zu bewältigen? Wie kannst du an dir selber arbeiten, um eine Lösung für dein Problem zu finden?
Alternative: Es ist eine Herausforderung, aber ich nehme sie gerne an!

2 // „Was werden die anderen denken?“

Wenn du etwas machen willst, dann tu es einfach, ohne groß darüber nachzudenken, was andere wohl darüber denken werden. Alle zufrieden zu stellen ist sowieso unmöglich – fang also lieber bei dir selbst an und tu, was dich glücklich macht!
Alternative: Ich mache mein Ding, weil es mich glücklich macht.

3 // „Ich schaffe das nicht!“

Warum denkst du, dass du etwas nicht schaffst? Sind es Fähigkeiten, die dir fehlen, Wissen, das du dir aneignen musst oder ist es nur fehlendes Selbstbewusstsein, das dich das glauben lässt? Sieh Herausforderungen als Chance, dich selbst zu verbessern und daran zu wachsen – und versuche, dich selbst aufzubauen anstatt dich niederzumachen.
Alternative: Ich schaffe das, auch wenn es schwierig wird!

4 // „Jetzt ist es auch schon egal!“

Du hast vielleicht einen Fehler gemacht und bist in alte Gewohnheiten zurückgefallen. Das passiert jedem und ist menschlich! Die „Jetzt-ist-es-auch-schon-egal“-Einstellung erschwert dir jedoch den Wiedereinstieg in deine neuen Gewohnheiten enorm. Versuche stattdessen, deinen „Fehler“ als Lernerfahrung zu sehen – warum bist du in alte Gewohnheiten zurückgefallen? Wie kann ich es beim nächsten Mal besser machen? Blicke nach vorne, lass es hinter dir und mach es gleich beim nächsten Mal besser.
Alternative: Ein Rückschlag kostet mir nicht meinen Erfolg, also blicke ich gleich nach vorne.

5 // „Ich mache überhaupt keine Fortschritte!“

Fortschritte sind nicht immer direkt messbar und sichtbar. So kann es dir vorkommen, als würdest du auf der Stelle stehen. Lass dich davon aber nicht entmutigen – unabhängig davon, ob du wirklich ein Plateau erreicht hast oder nicht, aufgeben wird deine Fortschritte erst recht nicht beschleunigen! (Im Falle eines Plateaus kann es natürlich sein, dass du deinen Plan etwas anpassen musst – aber aufgeben ist keine Option.)
Alternative: Manche Fortschritte sind erst langfristig sichtbar – ich werde weiter für meine Ziele arbeiten und geduldig sein. 

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6 // „Ich sollte…“

Ich sollte eigentlich gesund essen, weil ich auf Diät bin. Ich sollte eigentlich heute noch Sport machen. Spürst du, wie diese Formulierung die komplette Aussage in Frage stellt? Sie impliziert, dass du mit dir selbst verhandelst – was bereits der erste Schritt in die falsche Richtung ist.
Alternative: Ich esse gesund. Ich mache heute noch Sport. (Lass die Möglichkeitsform weg und verwende aktive Formulierungen.)

7 // „Ich bin zu müde!“

Ein langer Tag im Büro oder an der Uni, viel sitzen, keine frische Luft – das macht träge, ganz klar. Diese Art der Müdigkeit ist jedoch keine Ausrede, eine Sporteinheit ausfallen zu lassen – meistens ist diese nämlich genau das, was du dann brauchst. (Ausnahmen sind natürlich Krankheit, etc.)
Alternative: Ich bin träge von meinem Arbeitstag/…, aber nach dem Sport werde ich wieder Energie haben.

8 // „Ich bin unmotiviert!“

Motivation kommt und geht, das ist uns allen bewusst. Warum also deine sportlichen Erfolge davon abhängig machen, wenn sie doch so flüchtig ist? Du brauchst keine Motivation, um Sport zu machen – und je eher du dir dessen bewusst wirst, umso leichter wird es dir fallen, aufzustehen und trotzdem hinzugehen.
Alternative: Ich brauche heute keine Motivation zum Sport, und werde damit auch gleich meine Disziplin trainieren.

9 // „Das passt schon so!“

Wir halten uns nur allzu gerne in der Komfortzone auf. Kein Wunder, denn es ist gemütlich dort und wir benötigen nicht viel Energie. Allerdings ist dieser gemütliche Durchschnitt sehr gefährlich – denn er hindert uns daran, uns weiterzuentwickeln und über mentale Barrieren hinweg zu wachsen. Natürlich sind ein gewisses Maß an Dankbarkeit darüber, was wir haben, wichtig – jedoch heißt das nicht, dass du dich damit zufriedengeben musst. Mach die letzte Wiederholung noch, auch wenn sie schwierig ist. Hör nicht die 10 Minuten früher mit deinem Lauf auf, weil du „keine Lust“ mehr hast. Überwinde deine mentalen Barrieren, pushe dich raus aus deiner Komfortzone!
Alternative: Ich wachse an Herausforderungen, also werde ich diese auch annehmen.

10 // „Ich mache Sport, weil ich meinen Körper nicht mag.“

Fang an, mit deinem Körper zu arbeiten anstatt gegen ihn! Es wird dich kein Stück näher an dein Ziel bringen, deinen Körper zu hassen. Du hast natürlich das Recht, dich selbst verbessern und verändern zu wollen – mach das aber immer vor dem Hintergrund eines gewissen Maßes an Selbstliebe.
Alternative: Ich mache Sport, um mir selbst etwas gutes zu tun.

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11 // „Ich brauche mich gar nicht verbessern!“

Dieser Mindset knüpft nahtlos an Punkt 9 an. Jeder Mensch hat das Potenzial, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln – egal ob in mentaler oder körperlicher Hinsicht. Deine Ziele zu erreichen wird dir erst gelingen, wenn du offen für Entwicklung bist – ansonsten stehst du dir nur selbst im Weg.
Alternative: Ich werde mich selbst verbessern, um meine Ziele zu erreichen.

12 // „Ich werde es allen beweisen!“

Die einzige Person, der du etwas beweisen musst, bist du selbst. Egal, ob du Sport machst, um etwas für deine Gesundheit, dein Aussehen oder deine Lebenseinstellung zu tun – im Endeffekt tust du es nur für dich selbst und für niemand anderen.
Alternative: Ich tue das für mich selbst.

13 // „Sobald ich xyz erreicht habe, werde ich glücklich sein!“

So schön es auch klingt – dein Zielgewicht oder deine Traumfigur werden dich auch nicht glücklich machen, wenn du es nicht jetzt schon bist. Glücklich sein ist kein Ziel, an dem wir arbeiten, sondern die Summe der positiven Gedanken, die wir über den Tag hinweg haben. Dasselbe gilt übrigens für Selbstliebe.
Alternative: Ich schätze und liebe, was ich jetzt habe, während ich für meine Ziele arbeite.

14 // „Alle machen es besser als ich!“

Wer sich ständig darauf fokussiert, was alle anderen machen, verliert früher oder später seine eigenen Ziele aus den Augen. Es sind deine Ziele, deine Fortschritte, dein Tempo, dein Leben und deine individuellen Voraussetzungen – vergleiche dich also nicht mit anderen.
Alternative: Ich vergleiche mich nicht mit anderen!

15 // „Ich habe versagt!“

Rückschläge sind Teil der Reise. Umso wichtiger ist es, sich davon nicht demotivieren zu lassen, sondern über sie hinweg zu wachsen und sie als Lernerfahrung zu sehen. Rappel dich wieder auf, blicke nach vorne und gib nicht auf.
Alternative: Ich hatte einen Rückschlag, was aber kein Grund zum Aufgeben ist.

Welche Mindsets würdest du noch hinzufügen, um die Liste zu vervollständigen?

Bis bald,

Unterschrift xx Melanie von Squats, Greens & Proteins

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