Aller Anfang ist schwer – und gerade, wenn’s um’s Thema Fitness geht, kann einen die Informationsflut zum Thema schon mal überfordern. Wie fängt man denn nun wirklich an? Wie stellt man seine Ernährung um? Wie beginnt man, Sport zu machen? Das sind die wichtigsten Fitness Tipps für Anfänger!

Tausende verschiedene Diätformen, Sportarten, x-Wochen-Programme – wie soll man sich da noch zurecht finden? Zwischen unendlich vielen Blogs, YouTubern, Instagrammern und Coaches sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Deshalb zeige ich dir heute die 6 wichtigsten Fitness Tipps für Anfänger, die dir helfen sollen, ein wenig Klarheit zu schaffen – und dir den Einstieg in ein gesünderes, fitteres Leben ein wenig einfacher zu machen.

Die 5 wichtigsten Fitness Tipps für Anfänger

1. Keep it simple!

Allem voran – mach dir selber nicht das Leben schwer!

Es ist natürlich verständlich, dass du alles „perfekt“ machen möchtest, um möglichst schnell an dein Ziel zu kommen. Aber gerade als Anfänger ist es nicht so wichtig, ob du nun die optimalen Maßnahmen triffst, um dein Ziel zu erreichen.

Vielmehr geht es darum, im Laufe der Zeit einen Lebensstil zu etablieren, der sich für dich langfristig umsetzen lässt. Du änderst grundlegende Dinge in deinem Leben – nämlich deine Einstellung zum Thema Ernährung und Sport sowie wahrscheinlich auch gegenüber dir selbst. Mach dir das Ganze also nicht schwerer, als es schon ist!

Es ist egal, ob du nun x Gramm Kohlenhydrate ist, die perfekte Menge an Regeneration bekommst oder ob du nun Übung A oder Übung B machst.

Wichtig ist, dass du langfristig die Basis gesichert hast: nämlich eine ausgewogene (und grundsätzlich grob an dein Ziel angepasste) Ernährung und regelmäßiges Training.

2. Mach kleine Schritte

Dieser Tipp schließt direkt an den ersten an – kremple nicht dein Leben von Grund auf um, sondern mach kleine Schritte in die richtige Richtung.

Trinke beispielsweise heute mal statt deiner Cola in der Schule Wasser. Und mach das morgen wieder. Und übermorgen auch. Bis es zur Gewohnheit wird.

Oder stelle nicht deine komplette Ernährung um, sondern ersetze erst mal eine einzige Mahlzeit durch eine gesündere Alternative. Mal ein Müsli mit Joghurt und Obst anstatt des Butterbrots in der Früh. Und das dann Tag für Tag, bis es normal geworden ist.

Konzentriere dich auf kleine, positive Veränderungen – so ersetzt du nach und nach schlechte Gewohnheiten durch bessere. 

Weitere Beispiele für solche kleinen Schritte, die du (einen nach dem anderen) machen könntest:

  • Weniger Alkohol trinken. Beispielsweise nicht mehr jedes Wochenende, sondern nur noch jedes zweite, oder dritte. 
  • Vollkornprodukte essen. Stelle beispielsweise von Nudeln und Brot aus Auszugsmehl um auf Vollkornnudeln und -brot.
  • Obst statt Süßigkeiten. Tendierst du dazu, vormittags an Schoki und Co. zu snacken? Dann stelle nach und nach auf Obst um.
  • Mehr Schritte gehen. Eine kleine Veränderung im Alltag mit großer Wirkung: mehr Alltagsbewegung und Schritte zählen*. Wie du das schaffst, zeige ich dir hier.
Warum du täglich 10.000 Schritte gehen solltest - aktiver Lebensstil Vorteile - Squats, Greens & Proteins

3. Setze dir realistische Ziele

Ich predige immer wieder auf Squats, Greens & Proteins, wie wichtig es ist, dir Ziele zu setzen.

Dabei ist als Anfänger vor allem ein Aspekt der Zielsetzung unglaublich wichtig: sie müssen realistisch sein!

Wenn du dir Ziele setzt, die für dich absolut nicht machbar sind, gehst du schon mit der Erwartungshaltung, dass du sie sowieso nicht erreichst, an sie heran. Und das wird dann zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

Nimm dir nicht vor, 7x pro Woche zum Sport zu gehen, wenn du bei 0 angefangen hast. Das ziehst du höchstens 2 Wochen durch, bevor dich die anfängliche Motivation verlässt und du keine Lust mehr darauf hast.

Gehe lieber 3 oder 4 Mal in der Woche in’s Gym (oder welchen Sport du dir vornimmst) – und bleib dabei dann langfristig!

4. Eigne dir Wissen an

Der einzige Ausweg aus dem Dschungel aus Fitness- und Ernährungsmythen ist, dir selbst grundlegendes Wissen zum Thema anzueignen.

Lies Blogs und Bücher*, höre Podcasts, schaue YouTube-Videos und folge auf Social Media Leuten, die hochwertige Informationen teilen – so lernst du nach und nach immer mehr dazu und fühlst dich sicherer bei dem, was du tust.

Meine Empfehlungen für hochwertige Informationen:

5. Etabliere Routinen

Das Wichtigste an einem „gesunden Lebensstil“? Gesunde Routinen!

Hast du eine Routine erst mal etabliert, brauchst du keine „Motivation“ mehr – sondern ziehst sie ganz von selber durch. Das gilt für Ernährung, Sport – und eigentlich auch alles andere!

Kleine Routinen, die dich deinen Fitnesszielen näher bringen können:

  • Eine Morgenroutine mit einem gesunden Frühstück.
  • Spaziergänge. Schritte sammeln, Kopf frei kriegen, frische Luft – was spricht da nun noch dagegen?
  • Eine Abendroutine, die dir hilft, rechtzeitig in’s Bett zu gehen – und somit genug zu schlafen

Weitere gesundeGewohnheiten von sportlichen Menschen, die du in deinen Alltag integrieren kannst, findest du in diesem Blogbeitrag.

Das sind meine Top 5 Fitness Tipps für Anfänger – hat dir einer davon vielleicht geholfen? Oder würdest du vielleicht noch welche hinzufügen? Wenn ja, welche? 🙂

Bis bald!

Die wichtigsten Fitness Tipps für Anfänger - Infografik

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