Was du gegen Stress tun kannst – 10 Tipps zur Stressbewältigung

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Wir kennen es alle – gerade jetzt vor Weihnachten stehen noch jede Menge Klausuren, Schularbeiten und einiges an Arbeit an. Obwohl die Weihnachtszeit an sich sehr besinnlich und ruhig sein sollte, ist gerade jetzt für viele die stressigste Zeit. Ein gesunder Lebensstil trotz Stress ist oft eine Herausforderung. Deshalb habe ich heute 10 Tipps zur Stressbewältigung für euch.

Stressfaktoren in der Weihnachtszeit

Warum haben wir in der Weihnachtszeit Stress? Das hat unterschiedlichste Gründe. Einerseits kommen viele Stressoren von außen auf uns zu. So haben Lehrer und Professoren die Angewohnheit, die Vorweihnachtszeit sehr, sagen wir mal, dicht mit Klassenarbeiten und Klausuren zu gestalten. Dazu kommen der Geschenkekauf, überfüllte Kaufhäuser und Einkaufsstraßen, allgemeine Weihnachtsvorbereitungen, Weihnachtsfeiern und und und. Oft machen wir uns auch selber Stress, weil wir alles unter einen Hut bekommen wollen und dabei noch alles so gut wie möglich machen wollen. Schließlich sollen die Geschenke ja gefallen und die Klausurergebnisse dabei auch nicht allzu schlecht ausfallen.

Die Weihnachtszeit geht dabei so schnell an uns vorbei, dass wir uns danach wundern, wie schnell sie eigentlich schon wieder vorbei ist.

Was macht Stress mit unserem Körper?

Stress hat langfristig negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck und Arteriosklerose, eine gestörte Darmflora und somit Verdauungsbeschwerden sowie generelle Darmfunktionsstörungen (wie Verstopfung) können die Folge sein. Auch Sodbrennen, Pilzinfektionen und rheumatische Erkrankungen können Auswirkungen sein. Weiters kann sich Stress zu Gewichtszunahme oder ungewollter -abnahme kommen.

Psychische Folgewirkungen von Stress sind Erschöpfungszustände bis hin zum Burnout-Syndrom, Depressionen und Suchterkrankungen. Außerdem beeinträchtigt Dauerstress die Leistungsfähigkeit im Bezug auf Lernfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit.
(Quelle: Forum Gesundheit & Vitalakademie)

Stressbewältigung

Stressvermeidung von außen ist oft einfach nicht möglich – deshalb ist Stressbewältigung extrem wichtig.

1. Prioritäten setzen:

Man kann den einen oder anderen Stressfaktor gleich vermeiden, indem man von Beginn an Prioritäten setzt. Stellt euch einfach selbst die Frage „Was ist mir wirklich wichtig? Wofür möchte ich meine Energie aufwenden? Und was ist notwendig?“. Schreibt eure Prioritäten auf, nummeriert sie nach Wichtigkeit durch. Viele Dinge fallen dann gleich von Beginn an weg, während sich bei anderen deren Wichtigkeit erst herausstellt. Ich habe eine tolle Grafik gefunden, die mir selbst oft hilft, meine Prioritäten zu setzen und dadurch meine Tagesplanung zu bestimmen:

Prioritäten setzen hilft unglaublich bei der Stressbewältigung!

2. Planung ist alles:

Bereitet euch bereits im Vorhinein (zum Beispiel am Vorabend) auf den kommenden Tag/die kommende Woche vor. Was habe ich zu tun? Wieviel Zeit habe ich? Was kann ich zu welcher Zeit erledigen? Schreibt euch eure To-Do-Liste gleich auf, so könnt ihr euch sicher sein, dass nichts untergeht oder vergessen wird. So könnt ihr einerseits den Stress vermeiden, wenn ihr etwas vergesst, und andererseits beruhigt und mit freiem Kopf ins Bett gehen.

3. Strukturiert eure Arbeitsmethode:

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, eure Arbeitsmethode besser zu strukturieren und somit effizienter zu arbeiten. So geht weniger Zeit drauf, obwohl ihr schlussendlich bessere Ergebnisse erzielen werdet, als wenn ihr stundenlang nur halbherzig und abgelenkt arbeiten würdet. Effizienteres Arbeiten – schnelleres Arbeiten – mehr Zeit für andere Dinge! Toll sind beispielsweise die Pomodoro Technique oder die 10+2*5 Methode.

Konzentrationstechniken - Pomodoro Technique & 10+2*5 zur Stressbewältigung

4. Fokus on!

Im Anschluss an den letzten Punkt gilt bei der Arbeit vor allem eines: Konzentration, und dann auch durchziehen! Störfaktoren vermeiden! Wenn’s sein muss, das Handy ausschalten oder in einen anderen Raum legen. So könnt ihr konzentrierter arbeiten – wodurch euch ebenfalls am Ende des Tages mehr Zeit übrig bleibt und ihr euch weniger gestresst fühlt. Ein kleiner Trick hierfür: „Think of your time like you think of your money!“

5. Pausen machen:

Wer täglich stundenlang durchlernt, wird sich schneller gestresst und ausgelaugt fühlen, als jemand, der dazwischen Pausen eingelegt hat und sich aktiv auf andere Dinge konzentriert. Natürlich ist eine gewisse Arbeitslänge absolut in Ordnung, solange ihr damit gut klar kommt – wenn jedoch die Konzentration nachlässt, ist es meist sinnvoller, eine Pause einzulegen, als sich zum Weiterlernen zu zwingen. Wenn ihr euch eure Zeit bereits im Vorhinein gut eingeteilt und euren Tag gut geplant habt, geht sich meistens alles gut aus – und das, obwohl ihr auch mal eine Weile „nichts tut“.

6. Schreibt alles auf:

Was mir für das Stressmanagement unglaublich geholfen hat – alles aufschreiben. Nicht auf das Gedächtnis verlassen (auch nicht in diesen „Ach, das merk ich mir eh“-Situationen). Egal, ob es um Deadlines, Planungen oder Projekte geht – haltet alles schriftlich fest! Auch hilft es oft, Stressfaktoren einfach aufzuschreiben (Worüber mache ich mir Gedanken? Warum sollte ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen?). Sobald ich mir etwas aufgeschrieben habe, verschwindet es oft völlig aus meinem Kopf – egal, ob es etwas ist, woran ich mich später erinnern möchte oder nicht.

7. Einen Ausgleich finden:

Wenn ihr im Alltag viel zu tun habt, ist es extrem wichtig, dafür einen Ausgleich zu finden. Selbst wenn ihr zu Beginn einer stressigen Zeit noch keine Auswirkungen davon spürt, sind langfristige Auswirkungen weitaus schwieriger wieder zu bekämpfen. Versucht, von Beginn an jeden Tag ein wenig „Me-Time“ einzuplanen, sodass ihr euch vom Stress erholen könnt. Das können auch nur 20 Minuten Yoga, ein Spaziergang oder Musik hören sein – hauptsache die Arbeit wird mal für einige Zeit vergessen!

8. Bewusst durch den Tag gehen:

Slow down – einfach mal entschleunigen! Manchmal kann es unglaublich beruhigend und stresssenkend sein, wenn man sich einfach mal auf die kleinen Dinge konzentriert, bewusst und aufmerksam durch den Tag geht – isst, sich bewegt, lebt! Quasi eine andere Art von Meditation, mit der ihr durch’s Leben geht. Ihr werdet überrascht sein, wie euer Stressniveau dadurch sinken kann 🙂

9. Atemübungen:

Wenn ihr merkt, dass für einen kurzen Moment alles überwältigend und „zuviel“  wird, dann lehnt euch einfach mal zurück und macht ein paar Atemübungen. Ich versuche beispielsweise, 8 Sekunden einzuatmen, das ganze 4 Sekunden zu halten und dann wieder genau so lange auszuatmen. Bewusstes und konzentriertes Atmen macht den Kopf wieder freier.

10. Self-care first:

An oberster Stelle steht eindeutig Self-care, also, dass ihr euch um euch selbst kümmert. Genug trinken, gesunde Ernährung, Bewegung und Dinge, die euch gut tun – all das darf nie durch außenstehende Stressoren zu kurz kommen. Deine oberste Priorität solltest immer du selbst sein!

You can’t pour from an empty cup!

Was sind eure Methoden und Ideen zur Stressbewältigung? Was macht ihr nach einem langen Tag? Ich würde total gerne eure Erfahrungen dazu hören!

Bis bald!

Eure Melanie


10 Tipps gegen Stress - Das kannst du selbst gegen Stress tun!

2 Kommentare

  1. […] alles vorbereiten und zurechtlegen. Diesen Tipp erwähne ich wohl in jedem Beitrag (so wie auch hier, wo es um Stressbewältigung geht), aber er ist einfach so wichtig! Legt euch bereits vor dem Zubettgehen die Sachen für den […]

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