Was braucht man im Fitnessstudio? Mein Trainingsequipment

Was braucht man im Fitnessstudio - weches Equipment im Gym - Checkliste Studio - Squats, Greens & Proteins

Sind wir uns ehrlich, es gibt wirklich wahnsinnig viel Ausrüstung für das Fitnessstudio. Aber was braucht man im Fitnessstudio wirklich und welches Trainingsequipment verwende ich selber eigentlich – und wozu?

Als ich begonnen habe, zu trainieren, hatte ich eigentlich quasi keine Ausrüstung. Meine Schuhe für’s Studio waren die Laufschuhe, die ich schon hatte, seit ich 14 war und ansonsten nahm ich immer nur ein Handtuch und eine Trinkflasche mit in’s Training. Ganz am Anfang hatte ich nichtmal eine Sporttasche, sondern habe alles in einen Stoffbeutel gepackt.

Mittlerweile habe ich mir jedoch das ein oder andere Trainingsequipment zugelegt, das ich absolut nicht mehr missen möchte. Heute zeuge ich euch, welches das ist und wofür ich es benutze.

Was braucht man im Fitnessstudio?

Die Basics: Handtuch, Trinkflasche, Kopfhörer und Co.

An diese Dinge denkt man normalerweise sofort, wenn man anfängt, im Studio zu trainieren. Sie sind quasi die Grundausstattung. Deshalb dürfen sie auf einer solchen Liste nicht fehlen. Ich verwende übrigens seit einigen Monaten Bluetooth-Kopfhörer und kann diese absolut empfehlen – so ist der lästige Kabelsalat während dem Training kein Thema mehr.

Geeignete Trainings-(!) Schuhe

No-brainer. Ganz klar. In so gut wie allen Studios sind Schuhe beim Training sowieso Pflicht. Allerdings sollte man sich schon Gedanken darüber machen, welche Schuhe man mit in’s Training nimmt. Nicht alle sind gleichermaßen geeignet, um damit Übungen auszuführen. Dazu folgt jedoch in näherer Zukunft noch ein eigener Beitrag.

Um es kurz zu fassen: Schuhe für die Trainingsfläche und für’s Krafttraining sollten zumindest eine flache Sohle haben (z.B. Converse) und nicht gepolstert sein. Keine Laufschuhe im Training!

Ich verwende:

  • für Kniebeugen und Bankdrücken; Gewichtheberschuhe (z.B. diese hier von Adidas – die verwende ich seit Monaten und bin absolut zufrieden damit!)
  • für’s Kreuzheben sowie andere Trainingseinheiten: ganz normale Converse
  • für Sprints oder Laufeinheiten auf dem Laufband: hochwertige Laufschuhe (z.B. Asics Kayano)

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Flüssigkreide/Magnesium

Bevor ich an anderes Equipment wie Gewichthebergürtel, Bandagen und Co. überhaupt gedacht habe, habe ich mir erst mal Flüssigkreide (“Liquid Chalk”) besorgt. Dieses sorgt für mehr Griffkraft, sodass einem die Stange bei schwererem Gewicht nicht mehr so leicht aus der Hand rutscht.

Gerade im Anfangsstadium kann das sehr hilfreich sein, da die Griffkraft noch nicht so groß ist, und Übungen wie Kreuzheben und Langhantelrudern dieser schon sehr viel abverlangen können.

Übrigens: Trainingshandschuhe sind kein adäquater Ersatz dafür! Diese haben im Training keinerlei Vorteile und könnt ihr getrost zuhause lassen.

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Gewichthebergürtel

Wer beginnt, mit schwereren Gewichten zu arbeiten, wird irgendwann am Gürtel nicht mehr vorbeikommen. Er unterstützt gerade bei Grundübungen (v.a. Kniebeugen) den Rumpf und hat somit einige Vorteile:

  • Der Gewichthebergürtel unterstützt deine Bauchmuskulatur, indem er die Spannung auf diese erhöht.
  • Durch den Gürtel ist es möglich, höhere Gewichte im Training zu verwenden und somit Fortschritte zu erzielen.
  • Psychischer Aspekt: man fühlt sich sicherer und “traut” sich an höhere Gewichte.

Ein Gürtel sollte natürlich nicht ständig und bei jeder Übung getragen werden, und natürlich sollte auf die richtige Verwendung geachtet werden – an vorderster Stelle steht die Perfektionierung der Ausführung jeder Übung.*

Ich verwende:

  • einen klassischen Gewichthebergürtel mit Schnellverschluss (hier gekauft) – leider aus Leder und somit nicht vegan, da es hier wenige hochwertige lederfreie Alternativen gibt. Solltet ihr jedoch Empfehlungen haben, freue ich mich sehr darüber!

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Bandagen und Sleeves

Knie- und Handgelenksbandagen sowie Knee Sleeves haben mein Training ebenso in einigen Aspekten sehr bereichert.

Handgelenksbandagen helfen dabei, z.B. bei schwerem Bankdrücken die Handgelenke stabil zu halten, was sowohl eine Technikverbesserung ist, als auch Verletzungsprophylaxe.

Knee Sleeves halten die Knie auch in langen Satzpausen warm und sorgen somit für mehr Sicherheit bei Kniebeugen. Kniegelenksbandagen hingegen sind rein dafür da, den Knien mehr Stabilität zu geben und ein höheres Arbeitsgewicht zu bewältigen. Beides hat in meinem Training seine Berechtigung und seinen festen Platz – jedoch solltest du darauf achten, dich nicht zu sehr auf deine Bandagen zu verlassen und erst bei höherem Arbeitsgewicht damit arbeiten.

Ich verwende:

  • Handgelenksbandagen von SBD (großartige Marke, absolut empfehlenswert!)
  • Knee Sleeves von Rehbrand (hier gekauft)

Therabänder, Trainignsbänder , TRX Bänder, …

Viele Studios bieten selbst Theradebänder sowie Trainingsbänder oder TRX Bänder an. Diese sind großartig zum Aufwärmen oder für bestimmte Übungen.

Ich selbst verwende Therabänder beispielsweise zum Aufwärmen der Schultermuskulatur und Rotatoren vor dem Bankdrücken und für “Face Pulls” für die hintere Schulter.

Außerdem lassen sie sich toll für verschiedenste Workouts verwenden. Ein komplettes Schulter Workout mit dem Theraband findest du hier:

Zum Beitrag - Schulter Workout mit dem Theraband - Schultertraining Schulterübungen Übungen Schultern Band - Squats, Greens & Proteins

Ich verwende:

Was kannst du definitiv zuhause lassen?

  • Trainingshandschuhe (bringen dir keinerlei Vorteile im Training!)
  • in den meisten Fällen: Zughilfen (besser: Flüssigkreide verwenden und Griffkraft trainieren!)
  • Trainingsmasken jeder Art (sehen einfach nur seltsam aus, haben keinen Vorteil)
  • “Sweat-Gürtel” – sind ebenso wenig effektiv.
  • Fatburner-Supplements (um es einfach zu formulieren: investiert euer Geld lieber in tatsächlich effektive Nahrungsergänzungsmittel!)

Um alles ein wenig zusammen zu fassen, findest du hier auch eine kleine Infografik – die kannst du dir einfach herunterladen oder auf deine Pinterest-Pinnwand pinnen, um nichts zu vergessen!

Bis bald!

Eure Melanie

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*Quelle: http://aesirsports.de/2017/03/gewichtheberguertel-alles-was-du-darueber-wissen-musst/

3 Kommentare

  1. Toller Beitrag ich selbst verwende fast das Gleiche equipment. Hand und Kniebandagen von SBD bei den Gewichtheberschuhe ebenfalls Adidas und einen KDK Gewichthebergürtel.Zughilfen sind für mich ein nogo entweder ist die Griffkraft ausreichend oder man muss sie verbessern.Liquid Magnesium ist bei schweren Sätzen sehr hilfreich und ich verwende es regelmäßig.

  2. Dave sagt: Antworten

    Wie hoch sind deine Gewichte das du einen Gürtel brauchst?

    Finde es sehr gut das du Gewichtheberschuhe außen vor lässt, die kaschieren nur eine Fehlhaltung bzw fehlende Beweglichkeit.

    Handschuhe nutze ich schon, weil ich es unangenehm finde wenn die Stange so an der Haut zieht. Die Hornhaut ist schon genug 🙂

    Bandagen kenne ich auch nur wenn bereits Beschwerden vorliegen. Über Kniebeuge habe ich mir meine Schmerzen aber zb wegtrainiert(Patellaspitzen – Syndrom in beiden Knien).

    MfG Dave

  3. Eine tolle Auflistung, die sicher manchem Anfänger weiterhilft! Nur bei den Trainingshandschuhen sehe ich das etwas anders. Je nach Gewichten können die Hände an den Handflächen aufreissen (z.B. bei Klimmzügen oder schweren Deadlifts) – wer Wert auf zarte Hände legt, ist mit Handschuhen sehr gut bedient. Ausserdem gibt es viele Gyms, die Chalk leider noch immer nicht erlauben – auch da sind Handschuhe wenigstens ein bisschen ein Kompromiss.
    Liebe Grüsse
    Ariana

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