Warum ich für 2018 keine Vorsätze habe – bis auf einen

Warum ich für 2018 keine Vorsätze habe - Squats, Greens & Proteins

2018 steht quasi vor der Tür, und ihr werdet mir wohl zustimmen, wenn ich sage – unglaublich, wie schnell dieses Jahr vergangen ist! Natürlich habe auch ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich mir für’s kommende Jahr vornehmen möchte und welche Ziele ich mir stecken will. Und je länger ich darüber nachgedacht habe, umso bewusster ist mir geworden, dass ich für 2018 keine Vorsätze habe. Naja, bis auf einen einzigen.

Warum ich für 2018 keine Vorsätze habe

Jeder nimmt sich für’s neue Jahr immer unglaublich viel vor. Hilfsbereiter werden, Neues ausprobieren, regelmäßig Sport machen, sich gesünder ernähren – um nur einige Klassiker zu nennen. Daran ist ja grundsätzlich nichts falsches.

Allerdings bin ich der Meinung, dass das Dinge sind, die wir uns nicht einfach einmal im Jahr voller Überzeugung vornehmen (und meistens nach Abklingen der anfänglichen Euphorie auch gleich wieder aufgeben) sollten. Für mich sind das Dinge, bei denen ich jeden Tag auf’s Neue versuche, mein bestes zu geben. Sollten wir nicht tagtäglich versuchen, ein besserer Mensch zu sein – anstatt nur am 1. Jänner?

Somit fallen die typischen Vorsätze ja eigentlich schonmal weg.

Das heißt natürlich nicht, dass ich mir für das kommende Jahr keine Ziele gesetzt habe – das habe ich, und die sind nicht gerade tief angelegt. Ich habe sportliche Ziele (zu denen noch ein eigener Beitrag folgen wird), sowie auch Ziele im Bezug auf diesen Blog und mein Studium.

Es bedeutet nur, dass ich mir nicht “vornehme”, etwas bestimmtes zu tun oder zu ändern. Naja, bis auf eine Ausnahme – einen einzigen Vorsatz, den ich mir für 2018 gefasst habe.

Mein einziger Vorsatz für 2018 (und Jahresrückblick auf 2017)

Get your shit together.

Das ist eigentlich mein einziger Vorsatz für’s kommende Jahr. Soll heißen – dass ich mein Leben wieder etwas strukturierter und geordneter gestalten will.

Das Jahr 2017 war für mich ein Wahnsinnsjahr. Viele Höhen, viele Tiefen – und allem voran verdammt viele Veränderungen. Ich bin umgezogen, habe Menschen und Beziehungen hinter mir gelassen (gleichzeitig aber wertvolle Freundschaften geschlossen und wahnsinnig tolle neue Menschen kennengelernt!), habe ein neues Studium begonnen und mich vor allem selbst verändert. Meine Prioritäten haben sich neu geordnet und ich habe viel dazu gelernt. Alles in allem würde ich rückblickend nichts ändern wollen.

Durch diese vielen Veränderungen ist mein Leben allerdings ziemlich durcheinander gekommen. Arbeit, Umzug, Blog, das neue Studium, den Sport und mein Privatleben unter einen Hut zu bekommen ist zwar absolut machbar – jedoch weitaus schwieriger, als ich es mir anfangs vorgestellt hatte.

Warum ich für 2018 keine Vorsätze habe - Squats, Greens & Proteins

Ich will im neuen Jahr meine gewohnte Ordnung wiederherstellen, um in mehreren Lebensbereichen wieder alles geben zu können. Das bedeutet also – besseres Zeitmanagement, weniger Procrastination, Prioritäten stärker durchsetzen.

In den letzten Monaten habe ich viele Dinge vernachlässigt, die ich liebe. Gerade dieser Blog (und alles, was dazu gehört) hat darunter gelitten – was mir natürlich auch selbst ein wenig wehtut, um ehrlich zu sein. Ich liebe es, das alles hier zu machen, und könnte mir niemals vorstellen, damit aufzuhören.

Genau deshalb mein kleiner aber feiner Get your shit together Vorsatz. Der ist für mich Herausforderung genug, aber ich freue mich schon sehr darauf, ihn umzusetzen – und ich fange schon heute, mit diesem Beitrag, damit an!

Wie es mir dabei geht, werdet ihr des öfteren auch auf Instagram zu lesen bekommen – am besten schaut ihr einfach dort vorbei:

Habt ihr euch Vorsätze für 2018 genommen? Und wenn ja, welche denn? 🙂

Bis bald – und wir sehen uns im neuen Jahr!

Eure Melanie

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