Vegan Essentials – Meine Must-Haves im veganen Haushalt

So, ihr interessiert euch vielleicht für den veganen Lebensstil oder wollt euch sogar pflanzlich ernähren. Das ist toll! Aber jetzt stellt sich euch wahrscheinlich die Frage – was esse ich da überhaupt? Was sind die Must-Haves im veganen Haushalt? Welche Dinge man in unbedingt seinem Kühlschrank und Vorratsschrank haben sollte und was meine persönlichen „Essentials“ sind habe ich heute mal für euch zusammen gefasst! 

Vegan auf Weihnachtsmärkenbeim Auswärts essen, unzählige pflanzliche Gerichte mitsamt Rezepten und viele andere Tipps findet ihr ja bereits auf meinem Blog. Allerdings habe ich euch noch nie gezeigt, wie es in meiner Küche eigentlich aussieht! Also gibt es heute einen kleinen ganz persönlichen Eindruck in meinen Kühlschrank, meinen Vorratsschrank und so weiter 🙂

Must-Haves im veganen Haushalt

Der Kühlschrank

Einige Dinge, die in meinem Kühlschrank nie fehlen dürfen, sind:

  • Pflanzliche Milch (Soja oder Hafer für mich, Reis für meinen Freund)
  • Soja- oder Kokosjoghurt
  • Tofu natur (super wandelbar – von Scrambled Tofu über Burgern bis Gemüsepfannen, ich habe Tofu ganz oft mit dabei)
  • Vegane Margarine
  • Manchmal: Hafersahne (wenn ich mal vorhabe, etwas besonderes zu kochen), pflanzlicher Käse
  • selbstgemachte Marmeladen (zuckerfrei 🙂 )

Im Gefrierschrank

Mein (unser) Gefrierschrank ist eigentlich randvoll mit Obst und Gemüse. Ich versuche immer, viel von regionalem und saisonalem Obst oder Gemüse einzufrieren, um dann später darauf zurückgreifen zu können. Beispielsweise habe ich ein paar Kilo Erdbeeren, Kürbis, Zucchini und Kohlrabi eingefroren, um sie dann bei Bedarf aufzutauen 🙂

Ab und zu findet man hier auch mal was besonderes, wie beispielsweise Tiefkühl-Gerichte wie Mohnnudeln. Das ist aber wirklich eine Ausnahme. 🙂

Der Vorratsschrank

Hier werde ich euch viele Dinge zeigen, die sowieso vegan wären. Jedoch möchte ich euch trotzdem sehr vieles zeigen, um euch zu zeigen, dass es uns Veganern an nichts fehlt und es wirklich nur wenige Lebensmittel sind, die wegfallen.

  • Leinsamen (zum Beispiel zum Herstellen eines „Flax Eggs“, einen veganen Eiersatz auf Leinsamenbasis. Die Anleitung findet ihr hier)
  • Naturtrüber Apfelessig (Achtung, nicht naturtrüber ist oft mit Gelatine geklärt und deshalb nicht vegan!)
  • verschiedene Getreide- und Pseudogetreidearten (Unbedingt durchprobieren! Mein derzeitiger Liebling ist Buchweizen)
  • Sojamehl und Süßlupinenmehl (Sojamehl könnt ihr beispielsweise zum Binden für Kuchenteig verwenden und gibt, ebenso wie Süßlupinenmehl, eine Extraportion Eiweiß)
  • Linsen, Bohnen, Kichererbsen (getrocknet und eingeweicht)
  • Hefeflocken
  • Jodiertes Speisesalz (zu viel Salz ist natürlich nicht gesund – jedoch ist eine gewisse Menge trotzdem wichtig. Am besten immer jodiertes Salz verwenden, Jod kann schnell zum Risikonährstoff werden)
  • Cornflakes, gepuffter Dinkel & Quinoa, Sojaflocken, Getreideflocken, Studentenfutter (für’s Frühstücksmüsli)
  • Oreos oder Veganz-Kekse (Upps 😛 )

Für den täglichen Gebrauch

  • Kokosöl, sowie einige andere pflanzliche Öle (Kokosöl zum Braten, alle anderen dann je nach Gericht)
  • Gewürze, Gewürze, Gewürze! Eine vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung lebt von Gewürzen. Die selbe Mahlzeit kann anders gewürzt gleich ganz anders schmecken!
  • Kala Namak – schwarzes Salz
  • „Süße Gewürze“ – ein besseres Wort ist mir dafür nicht eingefallen 😀 Ich liebe Zimt, Vanille, Piment und Lebkuchengewürz!
  • Kakao, Acai, Spirulina, Weizengras, Superfood-Mix (Eigentlich kein Essential – aber ganz ehrlich, warum nicht? Superfoods ersetzen natürlich keine vielseitige Ernährung, können jedoch eine super Ergänzung sein)

Außerdem…

Natürlich viel Obst und Gemüse. Ich versuche gerade wieder, etwas regionaler und saisonaler zu leben, weshalb ich total viele Äpfel, Kartoffeln und so weiter esse. Viel von dem Obst und Gemüse, das ihr auf den Bildern seht (Tomaten, Kohlrabi, alles eingefrorene) ist aus dem Garten von meiner Schwester und meiner Mama – regionaler geht’s gar nicht 🙂

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Was sagt ihr? Hättet ihr euch erwartet, dass meine Küche so ausseht, oder seid ihr überrascht, was es bei mir so alles gibt? Und was darf in eurer auf keinen Fall fehlen?

Bis bald!

Eure Melanie

5 Kommentare

  1. Stefanie sagt: Antworten

    Toll geschrieben wie immer 🙂 leider sehe ich nicht alle Bilder zum Beitrag 🙁

    1. Vielen Dank! 🙂
      Ohje, bei mir funktioniert alles – könnte es vielleicht am Browser liegen?
      Liebe Grüße!

  2. deine küche sieht auf jeden fall sehr appetitlich aus – ich glaub die wenigsten leute haben so einen aufgeräumten und systematisch einsortierten kühl/vorratsschrank (mich eingeschlossen)

    übrigens soll man bananen und äpfel nicht zusammen lagern, k.a. ob das nur fürs foto war; die äpfel geben ethylen ab, was banenen schneller reif werden lässt. manchmal ist das gewollt wenn die bananen noch grün sind; aber die auf dem bild sind ja schon ordentlich reif.

    1. Vielen Dank! Haha, ich achte sehr darauf, mir meine Ordnung zu bewahren – sonst finde ich selbst nichts mehr!
      Danke für den Tipp, das weiß ich. Es ist auch Absicht, dass ich sie gemeinsam lagere, weil ich meine Bananen so reif wie möglich mag 🙂
      LG

  3. […] Kala Namak verleiht dem Ganzen eine besondere Note, weshalb es für mich ein absolutes Must-Have in meiner Küche […]

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