Du nimmst dir etwas fest vor. Anfangs bist du unendlich motiviert, würdest am liebsten alles auf einmal tun, um deine Ziele zu erreichen. Du gibst eine Weile Vollgas – bis die anfängliche Euphorie nachlässt und du dich plötzlich nicht mehr aufrappeln kannst. Das kommt dir bekannt vor? Keine Sorge – das passiert uns allen! Hier findest du 3 Tipps für dauerhafte Motivation für Sport.

Tipps für dauerhafte Motivation für Sport – How to stay on track

Die oben beschriebene Situation kommt nur allzu oft vor – gerade zu Beginn, wenn wir ein neues Ziel vor Augen haben, würden wir am liebsten alle Schritte dorthin auf einmal machen, um schnellstmöglich anzukommen. Meistens ist das aber quasi unmöglich – gut Ding braucht schließlich Weile.

Lässt die Euphorie des Neubeginns dann nach, kommt irgendwann das Motivationstief.

Motivationstiefs sind keine Schande

Was hier unbedingt erwähnt werden muss: es ist keine Schande, wenn du unmotiviert bist. Gerade bei sportbezogenen Zielen kann es schwierig sein, die Motivation aufrecht zu erhalten – gerade, wenn es darum geht, eine neue Routine zu etablieren und sie in den Alltag zu integrieren. Oder wenn komplett neue Umstände den bereits etablierten Plan durcheinander bringen. Schließlich werden dann gewohnte Verhaltensmuster durchbrochen – was sehr viel Energie kostet.

Dann ist es es wichtig, dir im Klaren zu sein, dass das normal und menschlich ist. Das heißt aber nicht, dass du dich von deinem Motivationstief aufhalten lassen solltest! Tatsächlich sind des diese Tiefs (und vor allem, diese zu überwinden!), die dich im Endeffekt deinem Ziel näher bringen werden als jemals zuvor. Sei dir dessen bewusst, sei darauf vorbereitet – und dich wird nichts aufhalten können!

3 Tipps für dauerhafte Motivation für Sport - How to stay on track

Tipp 1: Deine „Why-Power“

Warum willst du dein Ziel überhaupt erreichen? Warum genau dieses Ziel? Und warum weißt du, dass du es schaffen wirst?

Werde dir bewusst, warum dein gestecktes Ziel für dich selbst überhaupt wichtig ist. Deine Gründe und Motive kennst nur du selbst – aber sei dir im Klaren, dass sie ausschlaggebend dafür sind, ob du dein Ziel erreichen wirst oder nicht.

Nur wenn dir ein Ziel persönlich wichtig genug ist, um die damit kommenden Strapazen auf dich zu nehmen, wirst du auch an Tagen ohne Motivation wirklich dafür arbeiten (wollen).

Gehe also deinen Motiven auf den Grund – und visualisiere diese auch! Schreib sie dir auf ein großes Blatt Papier und hänge sie irgendwo hin, wo du sie tagtäglich siehst. So erinnerst du dich immer wieder daran, warum du die ganze Arbeit überhaupt auf dich nimmst.

Tipp 2: Mach dir einen konkreten Plan

Ich muss zugeben, ich selbst bin ja der absolute Planungsfreak. Ich brauche für jedes Vorhaben, jedes Ziel und jede Verantwortlichkeit in meinem Leben einen konkreten Plan – ansonsten kannst du dir sicher sein, dass ich es nicht durchziehen werde. 😛

Es muss nicht jeder so ein Planungsfanatiker sein wie ich. Aber es hilft definitiv, dir für das Erreichen deines Ziels einen konkreten (!!!) Plan zu machen. Dafür muss natürlich in erster Linie dein Ziel bereits konkret formuliert sein. Mehr zum Thema Zielsetzung findest du aber in einem anderen Beitrag:

So setzt du dir Ziele und erreichst diese auch - Squats, Greens & Proteins

Wie du deinen dazu passenden Plan gestaltest, ist ganz dir überlassen. Ein paar Ideen, die mir immer sehr helfen, meine Fitnessziele zu erreichen:

  1. Habe einen Trainingsplan mit fest geplanten Einheiten und Pausetagen zwischendurch.
  2. Trage deine Workouts und Trainingseinheiten in deinen Kalender ein und behandle sie dann wie einen Termin – so bist du weniger versucht, sie ausfallen zu lassen.
  3. Hol dir einen Coach oder organisiere jemanden, der dir einen Plan erstellt und regelmäßig deine Fortschritte überprüft. So „verpflichtest“ du dich nicht nur gegenüber dir selbst, sondern auch einer anderen Person – das hilft ungemein, dich auch an motivationslosen Tagen aufzurappeln.

Tipp 3: Miss und feiere deine Erfolge

Es hat schon seinen Grund, warum in der „SMART“-Zielsetzung das Kriterium „Messbar“ gleich an zweiter Stelle steht. Regelmäßig deine Fortschritte zu überprüfen ist ein wichtiger Indikator dafür, ob du dich in die richtige Richtung bewegst oder ob vielleicht Anpassungen deiner Strategie notwendig sind.

Finde eine Messmethode, die für dich sinnvoll und attraktiv ist (diese ist natürlich ganz von deinem Ziel abhängig!) und bleib dabei. Miss deine Fortschritte dann regelmäßig (Bonus Tipp: auch hier ist ein Coach eine großartige Wahl!) und zeichne diese auch auf.

Was ich selbst als besonders wichtig empfinde: wenn du dann Erfolge zu verzeichnen hast, dann feiere diese auch! Du hast schließlich ziemliche Strapazen auf dich genommen, um überhaupt einmal so weit zu kommen – also belohne dich auch dafür! Gönne dir einen Tag Entspannung, das Top, das du schon so lange beäugelst oder was auch sonst dir Freude bereitet. Das wird deine Motivation erneut anheizen!

Das sind meine drei wertvollsten Tipps für dauerhafte Motivation für Sport – oder auch jede andere Art von Ziel! Was motiviert dich, für deine Ziele zu arbeiten?

Bis bald!

Eure Melanie

3 Tipps für dauerhafte Motivation für Sport - How to stay on track

Tipps für dauerhafte Motivation für Sport - so bleibst du motiviert - Squats, Greens & Proteins