7 Tipps für Anfänger im Fitnessstudio

7 Tipps für Anfänger im Fitnessstudio - Fitness Gesundheit Abnehmen Muskelaufbau - Squats, Greens & Proteins

Ich kann mich noch ganz genau an meine ersten Male im Fitnessstudio erinnern. Richtig verloren habe ich mich gefühlt, ich war planlos, und in den Freihantelbereich hätte ich mich sowieso nie getraut. Mittlerweile haben sich viele Dinge geändert – heute würde ich mir selbst einige Tipps geben, die mir die Sache ziemlich erleichtern würden. Das sind meine sieben Tipps für Anfänger im Fitnessstudio!

Vielleicht kennt ihr es – inmitten von gefühlt tausend unbekannten Geräten, sportlich aussehenden Menschen und in einer noch nicht allzu vertrauten Umgebung fühlt man sich schnell mal eingeschüchtert. Das Fitnessstudio ist das Paradebeispiel für diese Situation – als ich angefangen habe, hatte ich ja selbst auch noch keine Ahnung, was ich eigentlich tat, worauf ich achten musste, und auch die Fitnessstudio „Nettiquette“ war mir noch unbekannt.

Um euch den Einstieg in die Fitnessstudio-Kultur ein wenig zu erleichtern, habe ich mir die wichtigsten Tipps für Anfänger im Fitnessstudio herausgesucht. Diese würde ich mir auch selber geben, wenn ich könnte 😛

Tipps für Anfänger im Fitnessstudio

1 // Holt euch einen Trainingsplan

Das war wohl einige der wenigen Dinge, die ich wohl gleich richtig gemacht habe, als ich im Fitnessstudio angefangen habe. Ich habe mir direkt (wenn auch nur einen vorgefertigten vom Studio selbst) einen Trainingsplan geholt, mir die darauf stehenden Übungen erklären lassen und diesen dann einige Zeit lang durchgezogen.

Selbst wenn diese Trainingspläne vielleicht keine Master-Pläne und sicher nicht für jeden gleich gut geeignet sind, sind sie doch ein toller Anfang. Man weiß schließlich, dass man die Übungen richtig ausführt, dass man ein relativ ausgewogenes Training betreibt – und man wird nicht so schnell übermütig, was die Gewichte betrifft. Als Anfänger ist es, wie wir wissen, extrem wichtig, zuerst die Ausführung der Übungen perfekt zu beherrschen und dann erst das Gewicht zu steigern. Ein Anfänger-Trainingsplan aus dem Studio kann hier eine große Hilfe sein, da sowieso meist mit einer Wiederholungsanzahl von 12-15 gearbeitet wird.

2 // Fragt nach Hilfe, wenn ihr sie braucht

Ich weiß ja, wie es ist. Nach einiger Zeit werden immer dieselben Geräte einfach langweilig und man möchte etwas neues ausprobieren. Leider hat man dann oft keine Ahnung, wie sich ein Gerät umstellen lässt oder wie es überhaupt funktioniert. An dieser Stelle – scheut nicht davor zurück, nach Hilfe zu fragen! Die Trainer sind dazu da, um euch zu helfen und tun dies auch gerne. (Das kann ich als Trainerin im Fitnessstudio auch ganz ehrlich so sagen – das ist unser Job! Wir freuen uns immer, wenn uns jemand nach Hilfe fragt, anstatt Übungen „auf gut Glück“ falsch auszuführen!).

Sollte einmal kein Trainer da sein, dann fragt vielleicht auch andere Trainierende, ob sie euch kurz helfen können. Oft kann man schon einschätzen, ob sie 1. kompetent sind und 2. nett genug, um euch zu helfen. Und wenn es nur um die Einstellung einer Bank oder eines Gerätes geht, wird euch so gut wie jeder weiterhelfen können.

Warum ihr das unbedingt machen solltet? Um auch neue Dinge auszuprobieren und dazuzulernen! Wenn ihr tagtäglich dieselben Übungen macht, obwohl sie euch schon fade werden, dann verliert ihr schnell den Spaß am Training und werdet früher oder später einfach nicht mehr hingehen.

3 // Lasst euch ALLES erklären

Das hängt jetzt noch sehr mit Punkt zwei zusammen – aber ist doch nochmal ein wenig anders. Lasst euch wirklich ALLES erklären. Das Solarium, jedes Gerät, das ihr benutzen möchtet, die Vibrationsplatte, den Getränkeautomaten.

Selbst wenn ihr euch am Anfang ein wenig blöd vorkommt dabei – tut es! Denn viel unangenehmer ist die Situation, wenn man sich gerne etwas zu trinken herunterlassen möchte, sich aber mit dem Automat nicht auskennt – und sich dann eine Schlange hinter einem bildet. Natürlich ist daran nichts schlimmes, aber solche Situationen sind einem selbst oft am peinlichsten, und man könnte sie leicht vermeiden.

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4 // Denkt nicht zuviel nach – Nobody is judging you!

„Schaut mich der da im Spiegel gerade an?“ „Der Trainer sieht so gut aus… hoffentlich schaut er mir nicht bei xy zu, das schaut immer so blöd aus…“ „Sehe ich in der Hose dick aus?“ „Mache ich etwas falsch, oder warum sieht mich die da drüben so komisch an?“

Na, wer kennt’s? Das Fitnessstudio ist ein Ort, an dem uns wohl (vor allem zu Beginn) tausende solche Gedanken durch den Kopf schwirren. Was ich euch aber sagen kann – macht euch nicht zu viele Gedanken! Jemand, der schon länger trainiert, findet es toll, dass ihr einen Anfang macht. Denkt einfach daran – auch sie haben einmal angefangen! Zu Beginn haben sich die meisten ganz genau so gefühlt.

5 // Gewöhnt euch an die Studio Etiquette

Jedes Studio hat andere Regeln, viele Dinge sind aber überall gleich. Handtuch verwenden, keine Gewichte fallen lassen, Hanteln und Scheiben nach dem Benutzen wegräumen und die Ausdauergeräte nach dem Verwenden abwischen – das sind nur ein paar wenige Dinge, die in fast jedem Gym gelten. Macht euch diese gleich zur Gewohnheit, sodass ihr sie gar nicht mehr vergessen könnt. So werdet ihr keine Probleme mit den Trainern haben. Ein Gym ist nur so gut wie seine Mitglieder, und wenn sich jeder ein wenig bemüht, es sauber und ordentlich zu halten, haben wir alle mehr davon.

6 // Nehmt Tipps an – aber lasst euch nichts einreden

Wenn euch im Studio jemand anredet, um euch einen gut gemeinten Tipp (hinsichtlich der Ausführung oder ähnlichem) zu geben, dann schadet es nicht, diese anzunehmen. Viele meinen es nur gut und wollen euch helfen, euer Verletzungsrisiko zu verringern. Natürlich gibt es aber auch Leute, die meinen, sich überall einmischen zu müssen und den „Trainer“ heraushängen zu lassen, ohne auch nur einen blassen Schimmer von der Materie zu haben.

Verlasst euch hierbei  auf euer Gefühl und versucht, einzuschätzen, ob es sich um eine kompetente und freundliche Person handelt, oder ob jemand nur ein Besserwisser ist. Handelt es sich um jemanden, der es gut mit euch meint – dann nehmt die Tipps unbedingt an!

7 // Überlegt euch ein Ziel

Warum ist es so wichtig, mit einem Ziel im Kopf in’s Studio zu gehen? Ganz einfach – nur, wer ein Ziel hat, kann den Weg dorthin bereiten! Wenn ihr nicht wisst, wo ihr hinwollt, werdet ihr auch im Gym relativ planlos sein. So wird sich auch langfristig nicht viel tun! Deshalb ist es unerlässlich, ein klares, konkretes und realistisches Ziel zu formulieren, wegen dem ihr täglich in’s Studio geht. Einen eigenen Beitrag zum Thema Zielsetzung findet ihr hier:

Das sind meine sieben wichtigsten Tipps für Anfänger im Fitnessstudio – diese können euch den Einstieg in’s Gym ziemlich erleichtern und euch vielleicht die eine oder andere unangenehme Situation oder Planlosigkeit ersparen! Habt ihr noch weitere Tipps? Dann lasst sie mir doch in einem Kommentar da 🙂

Bis bald,

Eure Melanie

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3 Kommentare

  1. Hey Melanie,

    vielen Dank für deine Tipps.
    Ich habe mir jetzt auch überlegt, mit Fitness anzufangen und wenn es soweit ist, werde ich mich ganz bestimmt an deine Ratschläg erinnern.

    Susi

  2. Vielen Dank für den tollen Beitrag. Neulich war ich im Fitness Shop und habe mir die notwendigen Proteine und Eiweißshakes besorgt. Da ich diesen Sommer eine etwas bessere Figur machen will, habe ich mir vorgenommen, dieses Mal meinen Plan durch zuziehen. Gut, dass ich auf diesen Beitrag gestoßen bin.

    1. Hallihallo!
      Freut mich, dass er dir gefallen hat! 🙂
      Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg bei deinem Sommerfigur-Projekt!
      Liebe Grüße,
      Melanie

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