Lange Arbeits- oder Unitage, dann noch eine unendlich lange To Do Liste – und mit deiner besten Freundin wolltest du dich auch schon ewig wiedermal treffen? Wo bleibt da denn noch Zeit für Sport? So findest du endlich die Zeit, Sport zu treiben!

Endlich Zeit für Sport finden – so geht’s

Keine Zeit ist keine Ausrede!

Wir alle haben die selben 24 Stunden am Tag. Das sind 168 Stunden pro Woche.

Davon rechnen wir, sagen wir, 50 Stunden für Arbeit und Transport sowie 56 Stunden für Schlaf weg. Dann bleiben noch 62 Stunden übrig. Selbst, wenn wir davon noch 40 Stunden für Hobbies, Freizeit, Haushalt und Familie subtrahieren, bleiben immer noch 22 Stunden übrig. Was tust du mit diesen 22 Stunden? Treibst du täglich im Durchschnitt 60 Minuten Sport, dann bleiben dir immer noch 15 Stunden für etwas anderes übrig. Keine Zeit – keine Ausrede!

Natürlich kann diese Rechnung für dich anders aussehen. Aber sie soll dir helfen, Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. 

Was erfolgreiche Menschen anders machen

Nur, um deine Perspektive noch ein Stück zu erweitern…

Was haben erfolgreiche Unternehmer und Politiker wie Hillary Clinton, Warren Buffett und Barack Obama gemeinsam? Ganz klar: sie alle haben wahrscheinlich einen Terminkalender, der vollgepackter ist, als unsere beiden zusammen.

Und dennoch treibt Obama seit Jahren täglich morgens 45 Minuten Sport und Clinton ist leidenschaftlicher Yogi. Wenn der Präsident der vereinigten Staaten es schafft, Zeit für Sport zu finden – dann schaffst du das auch! 😉

Endlich Zeit für Sport finden - so machst du Sport zur Priorität!

Alles eine Frage der Prioritäten

Tatsächlich ist es so, dass „Ich habe keine Zeit“ im Grunde nichts anderes heißt als „Ich nehme mir dafür nicht die Zeit“ und „Es ist für mich keine Priorität“. Denn Zeit ist, wie wir gerade gesehen haben, genug da – es ist deine bewusste Entscheidung, wie du sie nutzt. Wenn du Sport zur Priorität machst, wirst du auch die Zeit dafür finden – oder besser gesagt, sie dir nehmen.

Zeit für Sport finden: So machst du Sport zur Priorität

1. Behandle Sport wie einen fixen Termin

Dir vorzunehmen, nach der Arbeit in’s Gym oder auf die Laufstrecke zu gehen, ist schon mal super. Aber um sicher zu gehen, dass der Schweinehund nicht spontan die Überhand gewinnt, solltest du dein Training nicht nur im Kopf planen, sondern auch schriftlich fixieren.

Deine Sporteinheiten als fixe Termine (mit festgelegten Uhrzeiten) in deinen Kalender einzutragen, hilft dir nicht nur dabei, sie zur Priorität zu machen und auch wirklich durchzuziehen. Es dient auch zur mentalen Vorbereitung für’s Training – was dich leistungsfähiger und motivierter macht.

Zeit für Sport finden - Sporteinheiten planen!

2. Mache morgens Sport

Auch, wenn Morgensport für viele eine große Herausforderung ist – mich dabei nicht ausgenommen, auch für mich ist Sport zu Tagesbeginn eine Überwindung – hat es viele Vorteile, morgens zu trainieren:

  1. Du hast deine Einheit schon vor der Arbeit/Uni erledigt, und hast dann den ganzen Tag noch vor dir – wissentlich, dass du den Training bereits hinter dir hast!
  2. Du hast nachmittags und abends mehr Freizeit.
  3. Das Gym und die Laufstrecken sind morgens wunderbar leer.
  4. Es kann nichts „dazwischen kommen“ – spontane Verabredungen oder dringende Termine sind nicht mehr der Grund, dein Trainnig ausfallen zu lassen.
  5. Du startest vital und fit in den Tag! Es gibt kaum ein besseres Gefühl, als morgens nach dem Sport frisch geduscht zur Arbeit oder Uni zu gehen.

3. Minimiere den Zeitaufwand für Sport

Wer sagt, dass Sport zeitaufwändig sein muss? Niemand verlangt, dass du täglich Stunden im Gym verbringst – kurze, knackige, effektive Sporteinheiten können auch gerade mal 20 Minuten lang sein. Ein Ganzkörpertraining im Gym (das dir auch einen guten Trainingsreiz bringt) schaffst du super in 45-60 Minuten, wenn du mit Plan und fokussiert an die Sache herangehst. Das sind gerade mal 4% deines Tages – diese Zeit hat jeder!

Outdoor Workout zum Machen!

4. Gewohnheiten etablieren

Wir alle haben schlechte Gewohnheiten – stundenlang durch Instagram scrollen, vor dem Fernseher sitzen (oder YouTube und Netflix, wir kennen es doch alle…) oder wichtige Dinge ewig rausschieben, nur um uns dann abends zu fragen, was wir jetzt eigentlich den ganzen Tag getan haben.

Diese Zeit ist aber leider absolut verloren – warum nutzt du sie also nicht gleich besser, um Sport zu machen?

Das Tolle am Sport? Genau wie jede andere Tätigkeit wird er zur Gewohnheit, wenn du dran bleibst und regelmäßig hin gehst. Der Anfang ist immer schwer – aber je länger du es durchziehst (und dir dabei anfangs auch oft selber mal einen Tritt in den Hintern geben musst), desto einfacher wird es für dich! Irgendwann erfordert es keine Überwindung mehr, zum Training zu gehen – und es wird dir Spaß machen, je öfter du es tust und je besser du wirst.

5. Mindset ändern – warum willst du Sport machen?

Warum möchtest du überhaupt anfangen, regelmäßig Sport zu machen? Weil du es „solltest“, oder weil du es aus intrinsischer Motivation heraus wirklich willst? Welches Ziel setzt du dir?

Wenn du ziel- und planlos an deine neue Sportgewohnheit herangehst, wirst du nicht lange dran bleiben. Setze dir konkrete Ziele – das treibt dich an, auch an unmotivierten Tagen durchzuziehen.

Behalte folgende Dinge immer im Kopf, wenn du deine Sporteinheit aufgrund von „Zeitmangel“ ausfallen lassen möchtest:

  1. Du tust das nur für dich, und sonst für niemanden.
  2. Wie relevant sind die Dinge, die du stattdessen machen möchtest, für deine langfristigen Ziele? Bringen sie dich deinen Zielen näher als die Sporteinheit? 
  3. Deine Zeit ist besser in Sport investiert, als in einer Stunde vor dem Fernseher – auch, wenn sich das für kurze Zeit vielleicht ein wenig besser anfühlt (wobei das schlechte Gewissen beim Liegenbleiben fast schlimmer ist, als die Überwindung zum Sport).

Und wenn du trotz allem keine Zeit für Sport finden kannst?

Wenn du es trotz bester Planung nicht schaffst, zum Sport zu gehen, dann musst du dir vielleicht die Frage stellen, wie wichtig dir dein Ziel (oder deine Intention, Sport zu machen) wirklich ist. Was steckt hinter deiner Motivation? Brennst du für dein Ziel? 

Es ist keine Schande, zu merken, dass dir ein Ziel vielleicht gar nicht wichtig ist, und du es eigentlich gar nicht erreichen möchtest. Hier gilt es, ehrlich zu dir selbst zu sein – nur du selbst kannst wissen, was hinter deiner Motivation steckt (oder eben nicht). Vielleicht willst du gar nicht so extrem durchtrainiert sein wie das Mädel auf Instagram – aber weil du nichts anderes siehst, hast du das Gefühl, so aussehen zu müssen.

Hier hilft oft ein Perspektivenwechsel – du machst Sport nur für dich selbst, nicht für jemand anderen, und auch nicht, weil du aussehen musst wie Mädchen x oder Influencer y.

Mach Sport, weil es sich gut anfühlt, fit zu sein. Weil es ein tolles Gefühl ist, sich auszupowern. Weil es glücklich macht, mit Leichtigkeit die Stufen rauf zu kommen und sich viel zu bewegen! 

Das waren sie – meine fünf Tipps, wie du regelmäßiges Training in deinen Alltag integrieren und endlich Zeit für Sport findest. Hast du noch weitere Tipps?

Bis bald!

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Endlich Zeit für Sport finden - so machst du Sport zur Priorität!