Motivation aufrecht erhalten und Neujahrsvorsätze endlich umsetzen - so schaffst du es!

Hand auf’s Herz – hattest du Vorsätze für 2019? Und hältst du dich auch jetzt, Mitte Jänner, noch daran? Falls nicht – es ist nicht zu spät! Ich zeige dir heute, woran es liegt, dass du an deinen Vorsätzen gescheitert bist – und wie du sie ab sofort dennoch in die Tat umsetzen und die Motivation aufrecht erhalten kannst!

Das neue Jahr dauert nun schon fast 2 Wochen – genug Zeit, um schon mal eine erste Evaluation zu deinen Neujahrsvorsätzen zu machen. Bist du noch dran? Hältst du sie noch ein?

Die meisten werden diese Frage wohl mit einem „Nein“ beantworten – aber warum ist das so? Wieso hältst du deine Neujahrsvorsätze nicht ein? Und wie kannst du die Motivation aufrecht erhalten, um das ganze Jahr für deine Ziele zu arbeiten – und nicht nur im Jänner?

Die gute Nachricht …

Es ist nicht zu spät, um deine Vorsätze wieder aufzugreifen und dafür zu arbeiten! In diesem Blogbeitrag und Video zeige ich dir, wie du es schaffst, deine guten Vorsätze wieder in die Praxis umzusetzen und wie du du diesmal die Motivation aufrecht erhalten kannst.

2019 wird anders –
Vorsätze endlich durchziehen!

Motivation aufrecht erhalten – so bleibst du an deinen Vorsätzen dran!

Deshalb hältst du deine Vorsätze nicht ein

Es gibt ein paar ganz einfache Gründe dafür, warum du es nicht schaffst, deine guten Vorsätze länger in die Praxis umzusetzen.

Fehler 1: Du hast falsche (oder schwache) Motive

Der wohl häufigste davon: es ist dir schlichtweg nicht wichtig. Wenn du etwas nur machst, weil du es „solltest“, wirst du nicht lange Energie dafür aufwenden wollen.

Rein extrinsische (also von außen kommende) Motivation hält leider nicht sonderlich lange an – sodass du nach wenigen Tagen oder Wochen aufgibst, oder spätestens dann, wenn du vor einer Hürde stehst.

Um an deinen Vorsätzen dran zu bleiben, müssen sie dir etwas bedeuten und wichtig sein. Deine Motivation sollte also großteils intrinsisch sein.

Fehler 2: Du weißt gar nicht, was du eigentlich willst

„Mehr Sport machen“ und „gesünder essen“ sind gut gemeinte Vorsätze, aber leider absolut nutzlos. Denn „mehr“ und „gesünder“ lässt sich quasi gar nicht messen – sodass du im Grunde nicht weißt, was du eigentlich erreichen willst.

Du hast einen Grund, warum du mehr Sport machen und gesünder essen willst.

Formuliere also ganz klar aus, was du damit überhaupt erreichen willst. Möchtest du ein gewisses Zielgewicht erreichen und dementsprechend ab- oder zunehmen? Willst du einen bestimmten sportlichen Meilenstein erreichen?

So wird aus „mehr Sport machen“ und „gesünder essen“ beispielsweise „5 Kilometer laufen“ oder „10 Kilogramm abnehmen“.

Fehler 3: Du hast keinen Plan

Wie wirst du dein Ziel erreichen?

Hast du einen Plan vor Augen, der dir (relativ) genau vorgibt, wann du was zu tun hast, um deinem Ziel näher zu kommen?

Wenn nein, dann solltest du dir einen erstellen (lassen) – denn ein konkreter Plan erhöht die Wahrscheinlichkeit, dein Ziel zu erreichen, ungemein. Das hat viele Gründe.

Du hörst auf, mit dir selbst zu verhandeln

Ein Plan fixiert für dich, wann du welche Dinge umsetzt – sodass du dir selbst die „Möglichkeit“ nimmst, es nicht zu tun. Etwas anderes zu machen steht schlichtweg außer Frage!

Hast du beispielsweise einen Ernährungsplan, wirst du nicht mehr bei jeder Mahlzeit vor der Entscheidung stehen, ob du nun etwas Gesundes essen sollst oder nicht. Dein Plan nimmt dir diese Entscheidung ab, sodass du eher die Dinge tun wirst, die dich deinem Ziel näher bringen.

Du wählst den effizientesten Weg zum Ziel

Nehmen wir noch einmal das Abnehm-Ziel als Beispiel.

Ernährungs- und Trainingspläne basieren auf bewährten, fundierten Theorien und Praktiken. Deshalb ist es auch viel effizienter, dich an einen solchen Plan (oder zumindest ähnliche Prinzipien) zu halten, da du dann sicherstellst, dass du auch wirklich die richtigen Dinge tust – du wählst effektive Wege zum Ziel!

Das bedeutet in der Folge auch, dass du keine Energie für falsche Herangehensweisen verschwendest – und die, die du tatsächlich aufwendest, sinnvoll genutzt ist. Du arbeitest also nicht nur effektiv, sondern auch effizient! Yay!

Dein Plan als Orientierungshilfe

Einen „Game Plan“ zu haben, hilft dir außerdem dabei, dich in neuen Situationen zurechtzufinden. Das kann ein Trainingsplan im Fitnessstudio sein, oder aber auch ein Ernährungsplan, wenn du vorher nie auf deine Ernährung geachtet hast.

Er dient als Richtlinie und Orientierungshilfe, und gibt dir Sicherheit, mit dem was du tust – und kann dir somit beispielsweise auch dabei helfen, die Angst vor’m Fitnessstudio schneller zu überwinden.

Fehler 4: Du willst schnelle Erfolge

Hand auf’s Herz – schnelle Erfolge sind toll. Gerade, wenn du etwas tust, das dir viel Überwindung kostet, ist es schön, zu sehen, dass du direkt etwas zurück bekommst.

Leider sind schnelle Erfolge oft auch nur von kurzer Dauer.

Deshalb solltest du dich vom Gedanken lösen, schnell Erfolge zu erzielen und dich stärker auf das Umsetzen langfristiger Gewohnheiten konzentrieren. Diese täglichen Gewohnheiten sind es, die dir nachhaltige, dauerhafte Erfolge bringen.

Natürlich werden die Erfolge dann meist länger auf sich warten lassen – dafür bleiben sie dann auch, ohne, dass du dich dafür quälen musst.

Überlege dir also gut, welche Gewohnheiten dich deinem Ziel näher bringen könnten, und etabliere sie dann in deinen Tagesablauf.

Möchtest du beispielsweise 10 Kilogramm Fett abnehmen, wären Gewohnheiten, die dich dem näher bringen:

  • Einen regelmäßigen Schlafrhythmus etablieren und ausreichend (8h) schlafen.
  • Regelmäßig essen.
  • Das „Dahin-Snacken“ abgewöhnen.
  • Zu jeder Mahlzeit eine Portion gedünstetes Gemüse essen.
  • 3 Liter Wasser am Tag trinken.

Das sind natürlich nur ein paar Beispiele – jedoch sind diese Dinge es, die dir nachhaltigen Fettverlust bringen. Und sie lassen sich wesentlich besser umsetzen als jede Crashdiät.

Mehr dazu kannst du übrigens in diesem Blogbeitrag lesen.

Diät-Teufelskreis durchbrechen und endlich nachhaltig abnehmen - so geht's!

Fehler 5: Du setzt keine Zwischenziele und belohnst dich nicht

Wir alle lieben Belohnungen.

Und gerade, wenn wir hart für etwas arbeiten und viel für unser Ziel opfern, wollen wir unsere Erfolge hin und wieder feiern.

Aus diesem Grund solltest du dir nicht nur ein großes Ziel setzen, auf das du hin arbeitest, sondern auch kleine Zwischenziele auf dem Weg dorthin.

Diese erhöhen deine Motivation, weil sie sich näher, greifbarer und somit „erreichbarer“ anfühlen als große Endziele. Das erhält deine Motivation aufrecht – über kurze und lange Frist.

Mit dem Erreichen deiner Zwischenziele und somit kleiner Meilensteine solltest du dich auch belohnen – das hast du dir definitiv verdient!

Das kann beispielsweise ein neues Sportshirt sein, ein Wellness-Abend ganz für dich selbst, oder ein Date, auf das du mit dir selber gehst (das klingt im ersten Moment vielleicht blöd – aber probier es mal aus!).

Deine Vorsätze umsetzen – Es ist nicht zu spät!

Nun weißt du also, was die größten Gründe sind, warum du deine Vorsätze brichst. Was kannst du nun also ganz konkret tun, um sie trotzdem noch in die Tat umzusetzen?

8 Dinge, die du sofort tun kannst, um deine Vorsätze doch noch umzusetzen

  1. Nenn es ab sofort ein Ziel, keinen Vorsatz! Du wirst schnell merken, welchen Unterschied diese kleine Umformulierung machen kann. 😉
  2. Schnapp dir ein Blatt Papier und schreibe ganz genau auf, was dein Ziel ist. Denke dabei an SMARTe Zielformulierung (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert).
  3. Schreibe dir dazu auf, warum du dein Ziel erreichen willst und wieso es dir wichtig ist. Setze auf deine „Why-Power“ anstatt auf deine „Willpower“ (Willensstärke).
  4. Unterteile dein Ziel in erreichbare kleine Zwischenziele ein, die du bis zu gewissen realistischen Zeitpunkten erreichen willst.
  5. Plane kleine Belohnungen ein, auf die du hinarbeiten und auf die du dich dann freuen kannst. Wenn du noch nicht weißt, was diese sein könnten, dann lege es trotzdem fest, dass du dich belohnen wirst – und schreib im Laufe der Zeit dazu, was diese Belohnung sein wird!
  6. Erstelle oder besorge dir einen guten „Game Plan„. Dieser sollte dir relativ genau vorgeben, was du tun solltest, um deinem Ziel näher zu kommen. Achte dabei aber darauf, dass er an deine Lebenssituation und dein spezifisches Ziel angepasst ist. Übernimm nicht blind den Plan eines anderen! (Ein Coach/Trainer, gut informierter Coach oder Info-Plattformen passend zum Thema können gute Ansprechpartner sein)
  7. Überlege dir, welche Gewohnheiten du langfristig ändern kannst, um dein Ziel nicht nur zu erreichen, sondern deinen neuen Lebensstil dann auch aufrecht zu erhalten. Diese sollen dir helfen, auch nach „Ablauf“ deines Plans noch Struktur und eine Richtung im Alltag zu haben.
  8. Fange an, ständig dazuzulernen. Abonniere Newsletter von Personen, die das erreicht haben, wo du hin willst. Frage nach. Recherchiere. Informiere dich. Je mehr du weißt, umso leichter fällt dir auch die Umsetzung – bis es für dich irgendwann ganz normal sein wird, tagtäglich für dein Ziel zu arbeiten! 🙂

Fazit – Neujahrsvorsätze doch noch umsetzen und die Motivation aufrecht erhalten

Das sind meine besten Tipps, um an deinen Vorsätzen für dieses Jahr dranzubleiben – oder vielleicht doch wieder mit der Umsetzung anzufangen, falls du es schon aufgegeben hast. Denk daran: es braucht keinen Jahreswechsel, um deine Träume zu verwirklichen und deine Ziele zu erreichen. Jeder Tag ist ein perfekter „Tag 1“ – es liegt ganz in deiner Hand! 🙂

Was war dein Neujahrsvorsatz für 2019? Bist du noch dran? Und wie schaffst du es, dranzubleiben und dich dafür zu motivieren?

Bis bald,

Melanie von Squats, Greens & Proteins
Motivation aufrecht erhalten und Neujahrsvorsätze endlich umsetzen - so schaffst du es!
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