Meine 12 Tipps für mehr Fokus im Workout

Tipps für mehr Fokus im Workout

Vielleicht kennt ihr das Gefühl – ihr steht eurem Workout unmittelbar bevor (oder seid sogar schon mittendrin), aber irgendwie schafft ihr es nicht, richtig „reinzukommen“. Die Gedanken sind ständig woanders, ihr könnt eure Energie nicht  wirklich bündeln – und euer Workout (egal ob Zuhause oder im Studio) fühlt sich unbefriedigend und komisch an. Ihr könnt euch einfach nicht richtig konzentrieren und infolgedessen auch nicht auspowern. Wie ihr das vermeiden könnt und mehr Fokus im Workout bekommt, zeige ich euch anhand meiner 12 Tipps!

Meine 12 Tipps für mehr Fokus im Workout

Musik an, Welt aus!

Was mir so gut wie immer hilft: Musik. Kopfhörer rein und die Welt um sich herum vergessen. Meine derzeitige Workout Playlist findet ihr hier.

Bereits vor dem Workout mental darauf vorbereiten

Den ganzen Tag etwas anderes tun und dann ohne vorherige Vorbereitung direkt vollgas im Training geben? Das funktioniert vielleicht für manche, aber ich bin der Typ Mensch, der das nicht kann. Ich muss mir vorher kurz Zeit nehmen, mich mental auf mein Workout vorzubereiten. Vielleicht schon Musik dabei hören, sich darauf einstellen und selbst ein wenig motivieren und pushen.

Motivationsvideos

Das schließt direkt an den obrigen Tipp an: manchmal kann es unglaublich motivieren, zu sehen, wie andere im Training Vollgas geben. Es gibt auf YouTube tolle Fitness- und Bodybuilding-Motivationsvideos – klickt euch einfach durch!

Ziel vor Augen halten

Was im Training unglaublich motiviert: die eigenen Ziele noch einmal vor Augen halten. Warum tue ich das? Was möchte ich damit erreichen? Möchte ich abnehmen, Kraft gewinnen, Muskeln aufbauen oder mehr Ausdauer haben? Egal, was euer Grund ist – geht ihn im Kopf noch einmal durch und seid euch bewusst, dass das bevorstehende Workout ein weiterer Schritt in Richtung dieses Ziels ist!

Kopf ausschalten und Konzentration auf das Workout

Das ist der Punkt, der mir und wahrscheinlich auch euch am schwersten fällt. Wenn einem tausend Gedanken im Kopf herumschwirren, ist es schwer, aus diesem Gedankengeflecht wieder herauszukommen – aber genau darauf kommt es an. Alles, was ihr nicht unmittelbar verändern könnt, kann auch bis nach dem Sport warten – es hat keinen Sinn, euch den Kopf darüber zu zerbrechen. Mir hilft es dabei, mir einfach immer wieder selbst „STOPP“ zu denken. Lenkt eure ganze Konzentration auf das Workout und versucht, so gut es geht einfach ohne Kompromisse vollgas zu geben! Ihr werdet sehen, danach geht es euch besser. Vielleicht merkt ihr dann auch, dass euer Chaos im Kopf gleich vollständig verschwunden ist.

Mal mit niemandem sprechen

Nein, auch nicht mit dem Trainingspartner! Das kann unglaublich ablenken und man verliert dabei oft den ganzen Fokus. Wenn man sowieso motiviert ist und das ganze so oder so durchziehen würde – klar, dann ist quatschen zwischen den Sätzen in Ordnung. Fällt es mir aber schwer, mich auf mein Training zu konzentrieren, ist es besser, mal mit niemandem zu sprechen. Kopfhörer sind dabei eine gute Unterstützung – meist wird man mit Kopfhörern gar nicht erst angesprochen 😉

Vom Trainingspartner motivieren lassen

Manchmal ist es aber genau anders herum – Trainingspartner können auch wahnsinnig motivierend sein. Wenn euer Partner „total drin“ ist, dann ist das auch oft ein Motivationsschub für einen selbst.

Ob ihr nun mit niemandem sprechen wollt oder euch von jemand anderem pushen lassen wollt, ist natürlich vollständig euch und der jeweiligen Situation überlassen. Mir hilft oft das eine mehr, oft auch das andere!

Umdisponieren, neues probieren

Wenn ich nicht richtig „drin“ bin, und dann etwas, was ich sonst immer mache, mal nicht funktioniert – dann bin ich oft frustriert und verliere den Spaß am Training. Hier macht es oft Sinn, einfach mal spontan umzudisponieren und etwas ganz neues zu probieren! Etwas Improvisation schadet oft nicht – dies verlangt dann oft keine großen Leistungen, sondern gibt dem Training einfach „nur“ Würze. Genau das wollen wir an solchen Tagen.

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Euer Ding durchziehen

Ganz wichtig an Tagen, an denen „gar nix geht“ – macht, worauf ihr Lust habt. Euer Trainingspartner will Kniebeugen machen – aber ihr wollt stattdessen mal Beinpresse machen, weil sich Kniebeugen heute irgendwie komisch anfühlen? Dann macht das auch bitte! Zwingt euch nicht zu etwas, das euch keinen Spaß macht. Dabei geht der Spaß und Fokus erst recht verloren.

Einfach mal durchbeißen!

Es gibt aber auch Tage, an denen einem wirklich gar nichts Spaß macht. Das ist okay, das kommt vor! Dann gilt es, das gesamte Workout einfach mal die Zähne zusammenzubeißen und es durchzuziehen. Das einzig schlechte Training ist das, das nie stattgefunden hat – jedes andere ist ein Grund, stolz auf sich zu sein. Auch wenn’s mal nicht so läuft wie erwartet.

Trainieren als würde … zusehen

Kennt ihr das, wenn ihr im Training irgendwie viel motivierter seid, wenn euch jemand bestimmter zusieht? Ihr achtet viel mehr auf eure Form und denkt euch vielleicht auch „Das muss ich jetzt einfach schaffen – sieht ja sonst blöd aus!“. Manchmal kann es helfen, sich mal vorzustellen, dass genau diese Person jetzt zusieht (falls sie nicht wirklich da ist 😉 ).

Trainieren, als würde niemand zusehen

Andererseits will man oft einfach nur seine Ruhe haben und ohne äußere Einflüsse trainieren können. Da hilft Tipp 1 sehr gut: Kopfhörer rein und die Welt um sich herum vergessen. Egal wieviel ihr schwitzt, wie seltsam ihr ausseht oder welche Grimassen ihr schneidet – trainiert, als würde euch niemand zusehen.

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Technikverbesserung anstreben

Manchmal gibt es Tage, an denen trotz alledem gar nichts geht. Es fühlt sich irgendwie alles unnatürlich und seltsam an und man fühlt sich wirklich nicht wohl. An solchen Tagen kann es oft helfen, sich auf andere Dinge zu konzentrieren als das Gewicht: eine Technikverbesserung anzustreben hilft mir an solchen Tagen oft. Dann spielt es keine Rolle, ob ich Kniebeugen mit 15, 20 oder 30 Kilogramm mache – ich versuche stattdessen, mich auf die Form zu konzentrieren, so tief wie möglich zu gehen, die Bewegung langsamer als sonst auszuführen, kleine Pausen einzubauen oder an meiner Mobilität zu arbeiten.

Das wichtigste ist aber: Nicht runterziehen lassen, wenns mal nicht läuft. Jeder hat mal schlechte Tage! Das gilt genau so für den Sport wie für alles andere! Immerhin habt ihr dann auch wieder Tage, an denen es überraschend gut läuft – das ist auch gut so 🙂

Was sind eure Tipps, um im Workout fokussiert zu sein oder zu bleiben? Habt ihr vielleicht noch einen Geheimtipp für mich? 😉

Bis bald!

Eure Melanie

12 Tipps für mehr Fokus im Workout!

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