Gesunde Snackideen für unterwegs – No Prep

Kennt ihr diese Situation? Den ganzen Tag seid ihr an der Uni, in der Schule oder Arbeit, irgendwann knurrt der Magen – und ihr realisiert, dass ihr euren Snack zuhause stehen lassen habt? Oder ihr seid mal länger unterwegs als geplant? Meistens gibt’s dann zum Stillen des Hungers zwischendurch eine Wurstsemmel oder man setzt sich kurz in’s Fast Food Restaurant. Wie ihr auch unterwegs auf gesunde Snacks zurückgreifen könnt, ohne selbst welche mitbringen zu müssen, zeige ich euch heute.

Ich war vor ein paar Tagen selbst in der Situation – von morgens bis abends auf der Uni, nur ein Mittagessen mitgebracht und abends war ich dann schon halb verhungert. Ich hatte total unterschätzt, wie lange ich unterwegs sein würde! Am Bahnhof etwas gesundes für die Heimfahrt zu finden war aber keine große Herausforderung. Ihr werdet sehen, es ist einfacher als man denkt 🙂

Natürlich seid ihr immer auf der sicheren Seite, wenn ihr gleich im Vorhinein plant und euch ausreichend Snacks mitnehmt. Manchmal ist das Leben aber unberechenbar und es kommt anders, als man denkt. Hier heißt es dann flexibel sein – vielleicht helfen euch dabei meine Ideen und Tipps für gesunde Snacks aus dem Supermarkt um die Ecke oder vom Bahnhofbäcker!

Tipps, um gesunde Snacks zu erkennen

Manchmal ist es gar nicht so einfach, gesunde Snacks von ungesunden zu unterscheiden. Oft werden Begriffe wie „fettarm“, „zuckerarm“ oder „enthält viele Ballaststoffe“ auf Verpackungen gedruckt – damit kann der Laie aber nicht wirklich viel anfangen. Denn diese Begriffe sagen leider nicht immer etwas über den Gesundheitswert eines Lebensmittels aus. Nur um euch einen Vergleich zu liefern: Cola Light ist auch zuckerfrei und fettarm, deshalb aber noch lange nicht gesund!

  1. Überfliegt die Zutatenlisten. Ist die Liste länger als ihr Zeit habt, zu lesen oder steht an einer der ersten Stellen Zucker – zurück in’s Regal.
  2. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Nur weil ein Lebensmittel als sehr gesund vermarktet wird, muss es dann noch lange nicht sein. Beispielsweise bedeutet „Roggenbrötchen“ noch lange nicht, dass Vollkornmehl verwendet wurde – auch wenn das Brötchen sehr dunkel ist! Auch hier gibt die Zutatenliste Auskunft.
  3. Nichts essen, das ein Maskottchen und/oder sehr bunte Verpackungen hat. Dieser Tipp klingt sehr banal, aber stellt es euch einfach so vor: Dinge wie die Milchschnitte („Für die Extraportion Milch“) und Gummibärchen („mit echtem Fruchtsaft“) versuchen immer wieder, als gesund und nahrhaft dargestellt zu werden. Schlussendlich sorgen aber bunte Verpackungen und Maskottchen dafür, dass Kinder auf die Lebensmittel aufmerksam werden. Die Werbung entspricht leider selten der Wahrheit – Kinderlebensmittel sind zum Großteil sehr ungesund.
  4. Unverpackt ist besser als verpackt. Einfacher Vergleich: unverpackte Lebensmittel sind überwiegend Obst, Gemüse und Backwaren. Verpackte Lebensmittel sind oft stark verarbeitet und liefern weniger Nährwert als frische. Außerdem schont das Zurückgreifen unverpackter Nahrungsmittel nebenbei noch die Umwelt 🙂
  5. Vorsicht vor gehärteten Fetten. Ich bin die letzte, die etwas gegen pflanzliche Alternativen zu tierischen Lebensmitteln sagt – dennoch ist beim Verzehr von beispielsweise pflanzlichem Käse Vorsicht geboten. Die meisten „Käse“-Sorten sind auf Basis von Ölen, die erst zu Fetten gehärtet werden müssen – dabei entstehen stark gesundheitsschädigende Transfettsäuren! Ab und zu ist das kein Problem – aber nicht jeden Tag verzehren.

Gesunde Snackideen für unterwegs

Ein paar Ideen für gesunde Snacks, die man überall bekommt:

  • Ungefüllte Vollkornweckerl (vom Bäcker, Supermarkt oder der Tankstelle)
  • (pflanzliche) Natur-Joghurts, eventuell mit einem Stück Obst dazu (vom Supermarkt)
  • Obst (Supermarkt)
  • Smoothies (Supermarkt im Kühlregal – hier sind die billigen Eigenmarken genau so gut wie teure Marken!)
  • Salate (oft gibt es im Supermarkt fertige Salate oder Salatbars. Achtung hier beim Dressing – Zusatzstoffe, Zucker und Salz!)
  • Müsli-, Frucht- oder Eiweißriegel (Vorsicht auch hier beim Zuckeranteil und Zusatzstoffen. Es gibt beispielsweise bei dm „rohe“ Riegel, die frei von Zusatzstoffen usw. sind!)
  • Hummus zum Brötchen (Supermarkt)
  • Studentenfutter, Nüsse (gibt’s eigentlich überall – am besten auf ungesalzenes zurückgreifen)

Noch ein Tipp von mir: unbedingt immer einen Löffel und ein kleines Tuch mitnehmen – so seid ihr überall gewappnet für den schnellen Hunger zwischendurch 🙂

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Habt ihr noch weitere Snackideen oder einen Tipp, den man unbedingt beachten sollte? 🙂

Bis bald!

Eure Melanie

2 Kommentare

  1. knäckebrot oder reiswaffeln mit pfalnzlichem aufstrich ist auch super. also zusätzlich zum löffel noch n messer mitnehmen 😉

    1. Stimmt, tolle Idee! 🙂

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