Straff und knackig auszusehen ist nur ein positiver Aspekt des Krafttrainings – es gibt aber auch noch ein paar weitere gute Gründe für Muskelaufbau. Warum jeder Muskeln aufbauen sollte, zeige ich dir heute!

Ich predige auf squatsgreensproteins.de immer wieder, wie wichtig Krafttraining in der Diät oder auch für deine generelle Fitness ist. Warum es aber so vorteilhaft ist, den Fokus tatsächlich auf Muskelaufbau zu legen, zeige ich dir in diesem Blogbeitrag – hier sind 8 gute Gründe für Muskelaufbau!

8 gute Gründe, warum jeder Muskeln aufbauen sollte

8 gute Gründe für Muskelaufbau – warum jeder Muskeln aufbauen sollte

1. Stützen des passiven Bewegungsapparats

Belastest du deinen aktiven Bewegungsapparat (also deine Muskulatur) regelmäßig und baust dadurch Muskeln auf, heißt das gleichzeitig, dass du deinen passiven Bewegungsapparat entlastest.

Deine Sehnen, Bänder und Gelenke sind also sowohl im Training als auch im Alltag geringeren Belastungen ausgesetzt, wenn sie durch die aufgebaute Muskelmasse gestützt werden. Das ist gut, da diese Strukturen bei weitem nicht so schnell regenerieren wie deine Muskulatur.

Das bedeutet, du verringerst durch Muskelaufbau

  1. die Abnutzung dieser Strukturen
  2. den altersbedingten Abbau von Muskelmasse
  3. das Verletzungsrisiko im Alltag (dazu weiter unten mehr)

2. Aufbau von Knochenmasse durch Muskelaufbau

Durch schweres Krafttraining, welches Muskelaufbau überhaupt erst  ermöglicht, werden Abnutzungserscheinungen deines passiven Bewegungsapparates nicht nur entgegengewirkt, sondern auch weitere substanzaufbauende Prozesse in Gang gesetzt.

Das bedeutet, dass durch die hohe Belastung des gesamten Körpers durch intensives Krafttraining auch zusätzlich Knochenmasse aufgebaut wird.

Davon profitierst du vor allem als Frau, da du somit dem Osteoporose-Risiko im Alter stark entgegenwirkst!

8 gute Gründe für Muskelaufbau - darum sollte jeder Krafttraining betreiben und auf Muskelaufbau abzielen!

3. Geringere Verletzungsgefahr

Baust du Muskulatur auf, verringert sich dadurch deine Verletzungsgefahr. Das hat mehrere Gründe.

Einerseits dienst zusätzliche Muskulatur als Puffer für deine passiven Strukturen, sodass Belastungen, die letztere stark schädigen können, abgefangen werden können.

Die meisten Verletzungen geschehen immerhin außerhalb des Trainings durch eigene Fehltritte oder durch Fremdeinwirkung, die wir nicht beeinflussen können. Deine Muskulatur schützt deine Knochen, Bänder und Sehnen vor genau jenen Missgeschicken.

Weiters steigerst du durch gut strukturiertes Krafttraining auch deine Koordination und bist somit „geschickter“. Ein besseres Körpergefühl hilft dir, mit Belastungen im Alltag besser umzugehen.

4. Mehr Kraft im Alltag

Sind wir mal ehrlich – wie cool ist es, als Frau deine Möbelboxen selbst aus dem IKEA rauszutragen oder Kisten ohne Hilfe transportieren können?

Krafttraining und damit einhergehende aufgebaute Muskelmasse geben dir Kraft im Alltag, die dir hilft, Herausforderungen selbst zu meistern. Das ist nicht nur wahnsinnig praktisch, wenn man alleine wohnt, sondern auch ziemlich beeindruckend (und ein guter Ego-Push!) 😉

5. Ästhetische Effekte – Straff und sexy durch Muskeln

Wer einen straffen, sportlichen Körper möchte, kommt am Aufbau von Muskulatur nicht vorbei. Das gilt für Frauen genauso wie für Männer.

Muskelaufbau trägt in positiver Hinsicht zur Ästhetik des Körpers bei, indem …

6. Muskeln erleichtern dir eine Diät

Wenn dein Ziel Gewichtsverlust lautet, ist es natürlich (je nach Trainingslevel) schwieriger, gleichzeitig Muskeln aufzubauen.

Jedoch haben Muskelaufbau und schweres Krafttraining viele positive Effekte auf die Gewichtsreduktion – sowohl vor, als auch während deiner Diät.

So verbrennt zusätzliche Muskelmasse ein klein wenig mehr Kalorien in Ruhe als Fettmasse (auch wenn dieser Verbrauch maßlos überschätzt wird – dazu weiter unten mehr).

Außerdem verbrennt auch das Krafttraining an sich schon sehr viele Kalorien – dazu kommt auch der Nachbrenneffekt nach hochintensiver sportlicher Betätigung, der bis zu 48 Stunden nach dem Training anhält. 

So unterstützt schwerer Kraftsport deine Diät, indem du durch mehrere Faktoren deinen Kalorienverbrauch erhöhst. Dazu kommt, dass Krafttraining (in Verbindung mit ausreichend Protein) den Erhalt der Muskelmasse in der Diät sicherstellt.

vorher nachher Foto

7. Hormonelle Anpassungen

Durch den Aufbau von Muskelmasse setzt du grundsätzlich Wachstumsprozesse in Gang, wovon auch die Hormonspiegel deines Körpers profitieren.

Schweres Krafttraining induziert die Ausschüttung von Wachstumshormonen, wie beispielsweise iGF-1 (insulin-like Growth Factor 1) und Testosteron. Diese stimulieren die Proteinbiosynthese, wodurch der Aufbau von Muskelmasse in Gang gesetzt wird.

Hohe Testosteronspiegel, wie sie durch Training erreicht werden können, haben wiederum positive Effekte auf deinen Körperfettanteil, dein Sexleben und auch den weiblichen Hormonstoffwechsel.

8. Mindset und psychische Vorteile

Im Krafttraining kommen die Erfolge nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit, um erste Erfolge zu sehen.

Das bedeutet wiederum auch, dass du durch das Betreiben von Krafttraining Disziplin und Durchhaltevermögen erlernst.

Außerdem stärken das Training, die zusätzliche Muskelmasse und die gewonnene Kraft auch dein Selbstbewusstsein. Du profitierst somit nicht nur körperlich vom Krafttraining – sondern auch seelisch!

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Muskelaufbau Mythen

Stoffwechsel ankurbeln durch Krafttraining?

Oft wird auch davon gesprochen, dass zusätzliche Muskelmasse den Stoffwechsel ankurbelt (dabei ist oft von einem Mehrverbrauch von mehreren Hundert Kalorien pro Tag die Rede).

Daran ist allerdings nur sehr wenig dran. Zwar verbrennt Krafttraining viele Kalorien, bringt einen Nacheffekt mit sich und führt dazu, dass stoffwechselaktive Muskelmasse aufgebaut wird – jedoch handelt es sich bei Letzterem um einen vernachlässigbaren Anteil am Gesamtkalorienvebrauch. 

Zusätzliche Muskelmasse allein bedeutet also nicht, dass du mehrere Hundert Kalorien pro Tag mehr essen kannst.

Automatisch bessere Haltung durch mehr Muskelmasse?

Ja, Krafttraining kann zu einer besseren, aufrechteren Haltung beitragen – wenn es richtig eingesetzt wird. Jedoch wird der Beitrag zur Verbesserung der Haltung ebenso überschätzt.

Wenn du eine aufrechtere Haltung möchtest, macht es also Sinn, deine Prioritäten anders zu stecken – lerne, bewusst aufrechter zu gehen, zu sitzen und zu stehen. 

Krafttraining kann dann, richtig ausgeführt, eine gute Ergänzung zum „Haltungs-Training“ sein. Die Stärkung der Rumpfmuskulatur stützt deine Wirbelsäule, und ein starker Rücken sowie Schultergürtel helfen bei vorfallenden Schultern.

Gegen schlechte Körperhaltung hilft Krafttraining auch insofern, als dass du durch die korrekte Übungsausführung auch lernst, wie du im Alltag richtig stehst. Durch das Zusammen-und-runterziehen der Schulterblätter beim Bankdrücken beispielsweise fällt es dir auch im Alltag leichter, deine Schultern nicht nach vorne kollabieren zu lassen. 

Und wie baut man Muskeln auf?

Wenn du wissen möchtest, was du tun musst, um optimal Muskeln aufzubauen, schaust du am besten bei diesem Blogbeitrag vorbei:

So funktioniert Muskelaufbau - zum Blogbeitrag

Welche Vorteile spürst du durch regelmäßiges Krafttraining? Wie hat dir der Aufbau von Muskulatur geholfen?

Bis bald,

Melanie von Squats, Greens & Proteins
8 gute Gründe für Muskelaufbau - darum sollte jeder Krafttraining betreiben und auf Muskelaufbau abzielen!
8 gute Gründe für Muskelaufbau - darum sollte jeder Krafttraining betreiben und auf Muskelaufbau abzielen!