Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßiger Sport sind wesentliche Grundpfeiler für einen gesunden Lebensstil – das ist ganz klar. Was aber oft vernachlässigt wird, wenn von „Gesundheit“ gesprochen wird, ist unser mentales Wohlbefinden! Deshalb zeige ich dir heute 5 kleine Gewohnheiten, die mein Leben positiv verändert haben – für mehr Produktivität, mehr Ausgeglichenheit, mehr Glücklich-sein!

6 kleine Gewohnheiten für mehr Lebensqualität

Mentale Gesundheit ist leider oft ein Aspekt, der hinsichtlich unseres Wohlbefindens vergessen wird. Dabei ist es ja eigentlich ganz logisch – was bringt uns ein gesunder, schlanker, fitter Körper, wenn wir uns nicht wohlfühlen und unglücklich sind?

„Glücklich sein“ bedeutet für mich, meine aktuelle Situation zu schätzen und dankbar für alles, was ich habe, zu sein – aber dennoch immer an meinen Zielen zu arbeiten. Deshalb haben diese 5 kleinen Gewohnheiten, die ich dir heute zeige, auch wesentlich dazu beigetragen, glücklicher zu sein. Sie helfen mir,…

  • produktiver und fokussierter zu arbeiten,
  • ausgeglichener und gleichzeitig
  • energiegeladen durch den Tag zu gehen,
  • und somit alles in allem glücklicher zu sein.

5 kleine Gewohnheiten, die mein Leben verändert haben

1. Tägliche Spaziergänge

Anfang des Jahres habe ich angefangen, regelmäßig (alleine) spazieren zu gehen. Damals habe ich es getan, weil es mir zu dieser Zeit nicht gut ging und ich auf meinen Spaziergängen meine Gedanken geordnet habe.

Damit ist es mir dann Schritt für Schritt (wortwörtlich 😛 ) ein wenig besser gegangen – und heute ist zumindest ein, oft sogar ein zweiter täglicher Spaziergang fester Bestandteil meines Tages. 

Morgens vor dem Frühstück ein paar Schritte zu machen hilft mir, energiegeladen und fokussiert in den Tag zu starten. Abendspaziergänge hingegen tragen dazu bei, die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten und den Kopf vor dem Schlafen gehen frei zu bekommen. Das hat übrigens auch meine Schlafqualität drastisch verbessert!

2. Meditieren

Meditation klingt, wenn man das erste mal davon hört, erst mal stinklangweilig. Sich aber täglich 10-15 Minuten bewusst eine Auszeit zu nehmen, tief durchzuatmen und neuen Fokus zu finden hat mir extrem dabei geholfen, ausgeglichener und achtsamer durch den Tag zu gehen.

Ich habe durch das Meditieren gelernt, viel mehr auf die kleinen Dinge in meinem Alltag zu achten. Das hat wiederum dazu beigetragen, dass ich diese viel mehr zu schätzen weiß.

Ich selbst verwende dafür eine App für geführte Meditation namens „Headspace„. (Anfangs habe ich die Gratisversion verwendet – mittlerweile zahle ich gerne dafür, täglich meine geführte Meditation machen zu können!)

6 kleine Gewohnheiten für mehr Lebensqualität - glücklicher sein durch kleine tägliche Routinen! Meditieren

3. Alltagsroutinen

Eine große Veränderung, die meinen Alltag sowohl einfacher als auch angenehmer gestalten, sind Alltagsroutinen.

Das sind beispielsweise meine Morgenroutine (die tatsächlich jeden Tag gleich abläuft!) oder meine Pre-Workout-Routine. 

Solche Routinen haben unterschiedlichste Vorteile:

  1. Schluss mit der Entscheidungsmüdigkeit! Wenn du morgens beispielsweise täglich dasselbe Frühstück isst, fällt damit eine kleine Entscheidung weg, die du sonst jeden Tag auf’s Neue treffen müsstest. Somit sparst du dir diese Energie für größere, wirklich wichtige Entscheidungen, die du im Laufe des Tages treffen musst.
  2. Mehr Motivation! Gerade Pre-Workout-Routinen können wesentlich dazu beitragen, dass du mit mehr Motivation an deine Sporteinheiten herangehst. Mehr zum Thema „Die perfekte Gym Routine“ kannst du in diesem Beitrag lesen.
  3. Du erreichst deine Ziele mit Leichtigkeit! Eigentlich ist es ganz logisch. Stell dir vor, du musst dich jeden Tag auf’s Neue entscheiden, ob und welche Maßnahmen du triffst, die dich deinen Zielen (egal, ob im Sport, in der Karriere oder privat) näher bringen. Mit der Zeit wird es mühsam, dich immer wieder motivieren zu müssen, diese Entscheidungen zu treffen und somit an deinen Zielen zu arbeiten. Wenn du aber zielorientierte Routinen (und somit Gewohnheiten) in deinen Alltag integrierst, wird es dir viel leichter fallen, sie langfristig beizubehalten – wodurch du deinen Zielen jeden Tag ein wenig näher kommst!
View this post on Instagram

Anzeige | LOW CARB FRÜHSTÜCKSKUCHEN! 😏 Vor ein paar Tagen hab ich euch ja erzählt, dass ich morgens kaum bis keine Carbs mehr esse, weil mir das hilft, vormittags keinen Heißhunger zu bekommen. Das heißt für mich aber auch – keine Haferflocken und kein Mehl mehr zum Frühstück. 🤭 Deshalb hab ich ein wenig herumexperimentiert und genieße meinen geliebten Tassenkuchen jetzt einfach in der LowCarb Version. Alles easy also, ich verhungere nicht 😁 Das Rezept für diesen Low Carb Frühstückskuchen teil ich jetzt mit euch 👇🏻 . REZEPT: 🔹 30g Proteinpulver (ich verwende das @dymatize_europe ISO 100 in Vanille – welches übrigens von bodybuilding.com zum Women’s Product of the Year ausgezeichnet wurde 💪🏼 Rabattcode: melanie30 🔥) 🔹 5g gemahlene Mandeln/Haselnüsse 🔹 3g Backpulver 🔹 1 Ei 🔹 50g Skyr 🔹 2-3g Gemahlene Flohsamenschalen 🔹 Ein Schuss Wasser 👉🏻 Proteinpulver, Nüsse und Backpulver in einer Keramikschüssel verrühren. Danach das Ei, Skyr und Wasser untermischen. Zu guter Letzt noch die Flohsamenschalen in den Teig rühren. Dann bei höchster Stufe (Watt kann ich euch leider nicht sagen, weil unsere Mikrowelle das nicht anzeigt) etwa 2-3 Minuten backen. Unbedingt darauf achten, dass ihr den Kuchen nicht zulange drin lasst, da er ansonsten sehr trocken wird! 😌 Getoppt hab ich ihn mit etwas mehr Skyr, Peanut Butter, Heidelbeeren und Himbeerpulver. Mahlzeit 😋 #getdymatized #womenstrong #fitnessrezept #frühstück #dowhatyoulove #bodybuilding

A post shared by Melanie (@melaniemut) on

4. Eating that frog!

Sind wir uns ehrlich – wir alle müssen Dinge erledigen, die uns absolut keinen Spaß machen. Genau diese Dinge schieben wir dann oft stunden-, tage- oder manchmal sogar jahrelang vor uns her, weil die Überwindung, einfach anzufangen, zu groß wäre.

Diese Dinge verschwinden aber nunmal nicht, nur weil wir sie aufschieben – sie sitzen uns also ständig im Nacken, und belasten uns, selbst wenn wir nicht aktiv daran denken.

Eine Lösung? Worst first. Aka:

Eat a Live Frog Every Morning, and Nothing Worse Will Happen to You the Rest of the Day.

Mark Twain

Ich habe angefangen, die „schlimmsten“ Dinge (also jene, auf die ich am wenigsten Lust habe) gleich vormittags als allererstes zu erledigen. Dadurch machen sie zwar nicht mehr Spaß – aber es ist weitaus leichter, sich hinzusetzen und einfach anzufangen, wenn man sie nicht schon den ganzen Tag hinausschiebt (denn dadurch kommen sie uns oft absolut unschaffbar vor). 

Das Tolle daran? Wenn das „schlimmste“ erstmal erledigt ist, hast du noch den ganzen Tag Zeit für coolere, spannendere Dinge, ohne dabei die ganze Zeit deinen „Frosch“ im Hinterkopf zu haben!

6 kleine Gewohnheiten für mehr Lebensqualität - glücklicher sein durch kleine tägliche Routinen!

5. Three Main Things

Ich bin ein Listenfreak. Und meine To Do Liste war immer unendlich lang. Dadurch habe ich mich ständig überfordert gefühlt, und im Endeffekt weniger erreicht, als es möglich gewesen wäre.

Im Buch „The productivity project“ empfiehlt Autor Chris Bailey, die To Do Liste auf drei Dinge zu reduzieren. Diese drei Dinge sind die wesentlichen „Tasks“, die man an einem bestimmten Tag erreichen möchte.

Meine ewig lange Liste auf die drei wirklich wichtigen Dinge zu minimieren hat mir geholfen, einen Fokus für jeden Tag zu finden. Es fällt mir leichter, mich auf diese Dinge wirklich zu konzentrieren – und erreiche im Endeffekt mehr in kürzerer Zeit.

6. Zeit für mich selbst

Was ist für dich ein „extrovertierter“ und ein „introvertierter“ Mensch?

Früher dachte ich immer, extrovertierte Menschen sind jene, die aus sich herausgehen und vor Energie sprühen, die offen für alles sind – während introvertierte Menschen schüchtern und zurückhaltend wirken.

Mittlerweile weiß ich es besser. Ich weiß, dass ich ein eher introvertierter Mensch bin – was bedeutet, dass es mir Energie gibt, alleine zu sein, während Menschenmengen mir Energie rauben.

Ich habe somit auch gelernt, mir diese Zeit für mich selbst zu nehmen. Nun achte ich darauf, bewusst Zeit alleine zu verbringen, um meine Batterien aufzuladen. Dazu gehören die Spaziergänge, die Meditation – aber auch einfach mal nur abends ein Buch zu lesen oder alleine einen Film zu schauen. 

Seit ich das tue, fühle ich mich ausgeglichener, energiegeladener – und glücklicher.

Hast du kleine Gewohnheiten, die deine Lebensqualität jeden Tag ein wenig verbessern? Und wenn ja – welche? Vielleicht sogar eine der von mir genannten? Lass es mich in den Kommentaren wissen! 🙂

Bis bald,

Unterschrift komprimiert Squats, Greens & Proteins
6 Gewohnheiten, die dein Leben verändern können - gesunde Gewohnheiten für mehr Lebensqualität!