Sport hat unzählige Vorteile, das steht außer Frage. Ein stärkeres Immunsystem, verringertes Risiko für viele Erkrankungen und Gesundheitsvorsorge fürs Alter – um nur wenige zu nennen. Was aber oft außer Acht gelassen wird, sind die Lektionen, die von regelmäßigem Sport mitnehmen können – die Dinge, die du als Sportler fürs Leben lernst.

Wer mich schon lange kennt, weiß – ich war früher der wohl unsportlichste Mensch der Welt. Ich habe es gehasst, mich zu bewegen, und konnte es tagtäglich kaum erwarten, mich wieder in mein warmes Bett kuscheln zu können. Alltagsbewegung war für mich schon eine Herausforderung, von Sport brauchte man mir gar nicht anfangen. Viel zu anstrengend, viel zu viel Aufwand! Klar wäre ich gerne ein wenig sportlicher gewesen (und hätte vor allem gerne sportlicher ausgesehen), aber die Mühe war es mir dann doch nicht wert. „Soviel Disziplin habe ich ja sowieso nicht!“ und „das müsste ich doch dann täglich machen, darauf habe ich keine Lust!“ waren meine liebsten Ausreden.

Seit ich aber dann tatsächlich angefangen habe, Sport zu machen, sehe ich viele Dinge komplett anders. Das sind die 5 Dinge, die ich im Laufe der Zeit als Sportler fürs Leben gelernt habe.

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5 Dinge, die du als Sportler fürs Leben lernst

1 // Gute Dinge brauchen Zeit

Ich habe mittlerweile so viele Diäten und kurzfristige Lösungen im Fitnessbereich durch – und immer, wenn eine weitere gescheitert ist, bin ich einer Erkenntnis nähergekommen: Gute. Dinge. Brauchen. Zeit.

Es gibt keine „Quick Fixes“, keine Zaubermittelchen, keine Abkürzungen. Wenn du etwas willst, dann arbeite dafür – und sei geduldig, denn wirklich gute Dinge brauchen ihre Zeit.

2 // Disziplin ist Gewohnheitssache und kann man lernen

War ich immer schon ein disziplinierter Mensch? Nun ja, sagen wir es so: vor dem Start meiner „Fitness Journey“ im Jänner 2014 habe ich immer wieder versucht, gesünder zu essen und mit Sport anzufangen – bin aber ebenso oft wieder gescheitert. Dann dachte ich mir immer: „Ich bin einfach nicht diszipliniert genug!“

Bullshit. Entschuldigt den Ausdruck, aber es ist nun mal so. Disziplin ist eine Gewohnheit – und Gewohnheiten kann man lernen. Natürlich ist es schwierig, aber es ist machbar. Und wenn ich es geschafft habe, dann schaffst du das auch.

Wenn ihr euch einen eigenen Beitrag zum Thema Disziplin und wie man diese lernen kann wünscht, schreibt es mir einfach in die Kommentare!

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3 // Egal, was du tust – du tust es nur für dich selbst

Bist du ein „People-Pleaser?“ Es anderen immer recht machen zu wollen und sich nach deren Wünschen zu verbiegen kann vielleicht eine Weile lang gut gehen. Relativ schnell merkt man aber dann, dass es sowieso immer wieder Leute gibt, denen das, was du machst, nicht passt – egal, wie gut du es machst. Überraschung – davon gibt es sogar sehr, sehr viele.

Im Endeffekt tust du alles, egal worum es geht, nur für dich selbst. Du bist der einzige Mensch, der dich wirklich glücklich machen kann – und somit auch der einzige Mensch, dem du es recht machen musst. Verfolge deine Ziele, arbeite für deine Träume – du bist es dir selbst schuldig.

4 // „Keine Zeit“ ist keine Ausrede – über Prioritäten

Wie oft reden wir uns ein, dass wir für viele Dinge „keine Zeit“ haben – und finden uns dann selbst abends vor dem Bildschirm wieder, wie wir stundenlang durch unseren Instagramfeed scrollen oder auf Netflix eine Folge nach der anderen verschlingen. Ich war (und bin oft) selbst nicht anders – aber diese Dinge sind keine Ausrede dafür, „keine Zeit“ für Dinge zu haben, die uns eigentlich wichtiger sind.

Eine Sportroutine zu etablieren und als Priorität in meinem Alltag zu betrachten hat mir geholfen (oder mich vielmehr dazu gezwungen), auch meine restlichen Prioritäten zu identifizieren und meinen Alltag nach diesen auszurichten. Heute arbeite ich produktiver, fokussierter und motivierter als je zuvor.

5 // Du bist stärker als du denkst

Egal, ob in physischer oder mentaler Hinsicht – du bist stärker, als du denkst. Wir trauen uns selbst oft viel weniger zu, als wir eigentlich draufhaben, und haben somit nie die Chance, über uns hinaus zu wachsen. Regelmäßiger Sport hat mir gelernt, mehr an mich selbst zu glauben und Hindernisse als Herausforderungen zu sehen, an denen ich wachsen und besser werden kann. Du bist stärker, als du denkst – gib dir auch die Chance, dir das zu beweisen.

Diese 5 Dinge habe ich als Sportler fürs Leben gelernt. Hast du vielleicht ähnliche Erfahrungen? Oder würdest du noch weitere Life-Lessons hinzufügen?

Bis bald,

Unterschrift xx Melanie von Squats, Greens & Proteins5 Dinge, die man als Sportler fürs Leben lernt - Squats, Greens & Proteins Food Fitness & Health Blog5 Dinge, die man als Sportler fürs Leben lernt - Squats, Greens & Proteins Food Fitness & Health Blog